Wells Fargo senkte das Kursziel für Dick's Sporting Goods von 240 US-Dollar auf 185 US-Dollar und behielt die Bewertung "Übergewichtet" bei, da der Druck auf dem Markt für Sportschuhe zunimmt.
Die Abstufung erfolgte nach einem kräftigen Wochensturz der Dick-Aktie um 35% auf 124,31 USD, der in der Nähe des 52-Wochen-Tiefs von 124 USD liegt und deutlich unter dem Höchststand von 244,38 USD. Die auf das Berichtsquartal 2026 angestufte Ergebnisprognose der Gesellschaft von 3,53 USD je Aktie fiel deutlich unter die prognostizierten 3,78 USD, während der Umsatz von 5,59 Mrd. USD hinter dem prognostizierten Wert von 5,65 Mrd. USD zurück blieb.
Dick’s änderte auch seine Gewinnprognose für das Jahr 2026 auf einen Bereich von 11,00 bis 12,00 US-Dollar je Aktie, was einen etwa 20-prozentigen Rückgang im Mittelpunkt bedeutet, und senkte seine Margenprognose für das gesamte Jahr um etwa 50 Basispunkte. Foot Locker, ein wichtiger Geschäftsbereich von Dick’s, reduzierte seine Umsatz- und EBIT-Prognosen um jeweils etwa 200 Millionen US-Dollar.
Die vergleichbaren Verkäufe bei Dick's Core-Banner stiegen um 4,9 % und entsprachen damit den Erwartungen. Die Umsätze von Foot Locker im Vergleich zu vorangegangenen Perioden gingen jedoch um 3,6 % zurück, was auf eine schwächere Performance in Nordamerika und anhaltende Herausforderungen in Europa, im Nahen Osten und in Afrika zurückgeht. Der Analyst Ike Boruchow von Wells Fargo bezeichnete die Lage im Bereich sportlicher Schuhprodukte als "weiter verschlechtert", wobei das Earnings-Szenario mit positiven Aussichten für 2027 nun unter dem pessimistischen Szenario vor der Vorhersage liegt.
Der Margindruck verstärkt sich aufgrund aggressiver Werbeaktionen, insbesondere im dritten Quartal, da Dick's in einem wettbewerbsintensiven Einzelhandelsumfeld Markanteile erobern möchte. Der Rückgang der Aktien unterstreicht die allgemeinen Sorgen hinsichtlich der diskretionären Ausgaben und der Normalisierung des Inventars im Sektor.












