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LIVE-DESK·Globale Marktredaktion·Last updated 14s ago
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Märkte/DevisenArticle

Der Dollar gerät unter Druck, da die Sanktionen gegen den Iran und die Rückkäufe durch das US-Treasury die FX-Märkte belasten

Der US-Dollar hat sich von den jüngsten Hochs verabschiedet angesichts der geopolitischen Risiken und des erweiterten Anleiherückkaufprogramms der US-Finanzbehörde. Die Gewinnwahrscheinlichkeiten für die Zinserhöhung der Fed im September sind dann auf 40,1% gesunken.

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Sophie Laurent · FX & Rates Desk · 27 Aug 2026 · 23:04 · 2 Min. Lesezeit
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Der Dollar gerät unter Druck, da die Sanktionen gegen den Iran und die Rückkäufe durch das US-Treasury die FX-Märkte belasten

Der US-Dollar fiel am Dienstag leicht, da Anleger die jüngsten Sanktionen gegen den Iran und die Entscheidung des Finanzministeriums, die quartalsweisen Rückkäufe von Wertpapieren zu verdoppeln, abwägten, während die Erwartungen für eine Zinserhöhung der Fed im September etwas nachgaben.

Der US-Dollar-Index fiel um 0,07% auf 98,92, wobei der Euro um 0,09% stieg auf 1,1673 US-Dollar. Die britische Pound stieg um 0,1% auf 1,3644 US-Dollar, während der japanische Yen um 0,06% auf 159,22 US-Dollar schwächte. Bitcoin stieg um 0,43% auf 79.259,06 US-Dollar, nachdem es稍早 in der Session einen Dreimonatshoch von 81.237,94 US-Dollar erreicht hatte.

Der US-Finanzminister Scott Bessent kündigte am Montag die Erweiterung der wirtschafts-bzw. sanktionen gegen Iran an und warnte, dass Länder, die weiterhin mit Teheran Geschäfte machen, Gefahr laufen, aus dem dollarbasierten Finanzsystem ausgeschlossen zu werden. Die Massnahmen, die wichtige Handelspartner wie China ausser acht liessen, bewirkten eine arrogante Reaktion der iranischen Behörden. Analysten stellten fest, dass die Sanktionen an Details mangelten und damit ihre unmittelbare markttechnische Wirkung begrenzt war.

Das US-Finanzministerium gab auch Pläne bekannt, die Grösse der quartalsweisen Rückkäufe längerlaufender Anleihen zu verdoppeln. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Kreditkosten zu senken. Ein Bericht von CNBC deutete an, dass das Finanzministerium einen Teil seines Geldbestandes möglicherweise für die Rückkäufe einsetzen könnte, obwohl keine konkreten Beträge veröffentlicht wurden. Die Ankündigung erfolgte nach einer Periode erhöhter Volatilität bei US-Treasuries, wobei die Benchmark-Zinsen aufgrund wechselnder Erwartungen zur Fed-Politik schwankten.

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Die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank für das September-Meeting haben abgenommen, wobei die FedWatch-Preisbildung beim CME eine Wahrscheinlichkeit von 40,1% für eine Zinsanhebung um mindestens 25 Basispunkte vorsieht, was weniger ist als die etwa 55% vor einem Monat. Die Änderung reflektiert eine wachsende Skepsis der Märkte hinsichtlich der Neigung der Fed, die Politik zu verschärfen, angesichts gemischter wirtschaftlicher Signale. Fed-Vorsitzender Kevin Warsh wird am Freitag auf der Wirtschaftssymposium in Jackson Hole eine Rede halten, eine Veranstaltung, die die Zinserwartungen weiter beeinflussen könnte.

Die geopolitischen Spannungen reichten jedoch über den Iran hinaus, da sich die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Kanada verschlechterten. Die USA bestätigten nach dem Zusammenbruch der Handelsgespräche eine Zollsatz von 50 % auf alle kanadischen Autos, Lastwagen, Automobilteile und Stahl ab dem 1. Januar 2027. Kanada reagierte mit Vergeltungszöllen für ungefähr 20 Milliarden US-Dollar an US-Importen und verspricht Unterstützung für betroffene Unternehmen und Arbeitnehmer. Die Analysten von Goldman Sachs beschrieben die Massnahmen als relativ gemässigt und führten darauf hin, dass Unternehmen ihre Lieferketten bereits auf eine länger anhaltende Handelskonkurrenz vorbereitet hätten.

Die Wirtschaftswissenschaftler der UBS haben die Wachstumsprognose Kanadas für 2026 auf 0,9 % gesenkt von zuvor 1 %, da sie den eskalierenden Handelsstreit als Hauptschwachstelle für die wirtschaftliche Aktivität betrachten. Der kanadische Dollar stieg um 0,1 % auf 1,383 C$ pro Dollar und erholte sich vom starken Rückgang am Montag, der seinen grössten Einzeletagenverlust seit dem 17. Juni darstellte.

Marktstrategen trugen eine Störung des Dollars in Kauf, die durch gegensätzliche Kräfte hervorgerufen wurde. Marc Chandler, Chief Market Strategist von Bannockburn Capital Markets, stellte fest, dass die fundamentale Messlatte und die Erwartungen der Zentralbank das Greenback unter Druck setzten, die technischen Indikatoren jedoch einen Überverkauf der Währung signalisierten. „Der Dollar ist überstreckt, die Momentumindikatoren sind für den Dollar überverkauft“, sagte Chandler. „Für mich ist das die Spannung: überverkaufter Dollar technisch gesehen und düster ausblickend auf die Fundamentaldaten.“

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Sophie Laurent
FX & Rates Desk

Sophie covers currency markets and central bank policy across Europe, with a focus on how rate decisions ripple through FX pairs. She has been tracking the ECB's policy path since the start of the current easing cycle.

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