Die US-Aktienfutures deutet am Dienstag zum Marktstart auf Gewinne hin, den Dow Jones Industrial Average notieren sie mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 53.690 Punkten und den Nasdaq 100 mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 29.297, wie der Broker IG mitteilt. Der bescheidene Kursanstieg folgt auf eine vorsichtige Handelswoche und kommt, nachdem Brent-Rohölpreise Rückgänge in die Länge ziehen.
Das Brent-Rohöl fiel nach einem starken Kursaufschwung in der vergangenen Woche um 2,1 % auf 83,40 USD pro Barrel, weil die USA versuchen, Iran zum erneuten Verhandlungsbeginn zu bringen und den Zugang durch den Hormuskanal zu sichern. Die Kommentare des US-Finanzminister Scott Bessent am Montagabend enthielten keine Angaben zu neuen Maßnahmen, um Iran unter Druck zu setzen, und sorgten so für Unsicherheit über die mögliche Durchsetzung sekundärer Sanktionen gegen China und andere wichtige iranische Handelspartner. Die Commerzbank bemerkte, dass der entscheidende Faktor weiterhin ist, wie aggressiv Washington solche Sanktionen verfolgt.
Die Investoren-Bewusstheit richtet sich zunehmend auf Nvidias Quartalsergebnisbericht, der nach Schluss des Handelstages am Dienstag veröffentlicht werden soll. Die Ergebnisse des Chipherstellers gelten als ein Vorzeigebild für den Investitionszyklus im Bereich künstlicher Intelligenz. Frederic Neumann, Chefökonom von HSBC für Asien, sagte, die Händler würden die Prognosen genau durchsehen, um auf Hinweise zu schauen, ob der Schwung für KI abnimmt. Die Aktien von Nvidia stiegen im Vorbereich um 1,3 Prozent und rissen eine Sieben-Tage-Kursserie an Loslungen ab.
Auch die Aktien von Halbleiterunternehmen steigen wieder: Intel legte 3,6% zu, Micron gewann bis zu 2,7% und Applied Materials verbesserte sich um 2,7% vor dem Eröffnungstok. Die Gewinne folgten auf die Verluste am Montag.
Bei den Einzelsachangekundenen sackte das Unternehmen Dick’s Sporting Goods um fast 17% ab, nachdem es die Quartalsergebnisse veröffentlicht hatte und seine Prognosen nach unten revidierte, begründet mit Schwächen bei der kürzlich erworbenen Foot Locker-Kette. Nike, ein wichtiger Lieferant von Foot Locker, fiel ebenfalls um 3,1% nach.












