DEME, der belgische Konzern für Schiffsbau und Baggerarbeiten, hat für das erste Halbjahr 2026 Rekord-Ergebnisse erzielt, angetrieben durch eine hohe Aktivität im Bereich der Offshore-Energie und eine verbesserte Cash-Generierung während der Umstellung des Unternehmens auf Infrastrukturprojekte im Bereich der nachhaltigen Energiewirtschaft.
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf 2,158 Milliarden Euro, während das Nettoergebnis um 20% auf 215 Millionen Euro stieg. Der Gewinn je Anteilsschein erhöhte sich auf 8,53 Euro von 0,08 Euro im Vorjahreszeitraum. Die EBITDA belief sich auf 466 Millionen Euro, also auf einen Margen von 21,6%, während der Betriebsgewinn auf 231 Millionen Euro steigt mit einem Margen von 10,7%. Der freie Cashflow verbesserte sich auf 231 Millionen Euro, verglichen mit 123 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025, ohne die Nutzung der Akquisition von Havfram.
Die Auftragsbestände des Unternehmens beliefen sich am Ende des dritten Quartals auf 7,135 Mrd. €, was einem Rückgang von 5 % gegenüber 7,521 Mrd. € im Vorjahr entspricht. Die Managementleitung wies besonders auf 2,094 Mrd. € an Aufträgen hin, die für die zweite Hälfte des Jahres 2026 vorgesehen sind. Die nettoen Finanzschulden von DEME reduzierten sich auf 291 Mio. € und das netto Schulden/EBITDA-Ratio verbesserte sich auf 0,3x. Die Gesamtkassenvorräte stiegen auf 845 Mio. €, während die Kapitalausgaben insgesamt 227 Mio. € beliefen, darunter die endgültige Zahlung für das Schiff Norse Energi.
Der Umsatzwachstum wurde vor allem vom Segmente Offshore-Energie angetrieben, das 1,207 Milliarden Euro erzielt hat, was einem Anstieg von 6% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die EBITDA-Marge des Segments fiel jedoch von 31% auf 27%. Die Betriebsauslastung in der Offshore-Energie lag im Durchschnitt bei 18 Wochen, was einer Verringerung gegenüber 23 Wochen im vorigen Perioden entspricht. Das Segment Dredging und Infrastruktur verzeichnete einen Umsatzanstieg von 2% auf 967 Millionen Euro, wobei die EBITDA-Marge von 12% wieder auf 22% stieg. Das Segment Umwelt wies einen Umsatzrückgang von 8% auf 131 Millionen Euro auf, wobei die EBITDA-Marge auf 11% sank.
Geografisch betrachtete lag Europa mit 60 % des Umsatzes deutlich vorn, bei der Verarbeitung von Buchungsaufträgen stieg der Anteil auf 80 % von 76 %. Die Amerika gaben einen Anteil von 12 % des Umsatzes ab, Asien kam auf 9 %. Die Aktien der DEME legten im Vorbörsengeschäft um 5,52 % zu auf 180,60 € und erstreckten sich von einem Intervall der letzten 52 Wochen von 121,20 € bis 206,25 €.













