Volkswagen AG-Vorstandsmitglied Oliver Blume sagte, dass zusätzliche Kostensenkungsmaßnahmen im deutschen Werk des Unternehmens erforderlich sind, wo die Lohnkosten weiter mehr als zweimal so hoch sind wie in vergleichbaren europäischen Werken.
Bei einem Auftritt vor den Arbeitern der Emder Fabrik am Mittwoch hat Blume die bisherigen Bemühungen zur Kostenreduzierung anerkannt, gleichzeitig aber die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen betont. Die Emder Fabrik ist eine von fünf deutschen Standorten, die in Betracht gezogen werden, um wegen deren Produktionskapazitäten für die globale Wettbewerbsfähigkeit geschlossen zu werden.
Blume betonte, dass das Unternehmen seine Aktivitäten in Deutschland nun nicht mehr anhand der historisch internen Standarde, sondern an den erfolgreichsten europäischen Einheiten misst. Die Laborkosten in den Volkswagen-Werken in Deutschland liegen über 100 % über denen der Wettbewerber, während andere Werke niedrigere Gesamtkosten für die Produktion haben, sagte er.
Diese Bemerkungen erfolgen in einem breiten Rahmen von Restrukturierungsanstrengungen bei Volkswagen, das unter anhaltendem Druck steht, die Effizienz auf seinen Kernmärkten in Europa zu verbessern. Die Fabrik in Emden, ein wichtiger Produktionsstandort, gehört zu den Anlagen, die im Rahmen der Überprüfung der langfristigen Betriebsstrategie in Deutschland im Blick stehen.












