Die Flughafen Wien AG hat ihre Prognose für 2026 erhöht, nachdem die Ergebnisse im ersten Halbjahr um 7% gestiegen sind, angetrieben durch die starke Leistung der Flughäfen Malta und Kosice, die den Rückgang des Verkehrs auf dem Flughafen Wien International ausgleichen konnten.
Der österreichische Flughafenbetreiber meldete einen Umsatz von 529,3 Millionen Euro im ersten Halbjahr, was einem Anstieg von 0,9% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Der Nettoerfolg des Konzerns stieg auf 159,4 Millionen Euro, während das EBITDA auf 227,1 Millionen Euro betrug. Das EBIT lag bei 159,4 Millionen Euro.
Den Umsatzanstieg generierten das Wachstum des Fluggastaufkommens auf den Flughäfen in Malta und Kószeg, was den Rückgang des Fluggastaufkommens am Flughafen Wien, der auf 12,3 Millionen Personen in den ersten sechs Monaten belief, ausgeglichen hat. Das geringere Aufkommen im Knotenpunkt Wien wurde auf die reduzierte Kapazität der Niedrigpreiskunden und regionale Störungen infolge des Konflikts in Nahost zurückgeführt.
Für das Gesamtjahr erwartet Flughafen Wien nun einen Konzernumsatz von rund 1,08 Milliarden Euro, ein Anstieg gegenüber der früheren Prognose. Das Passagiervolumen liegt auf 42,5 Millionen, davon werden für den Flughafen Wien rund 30,5 Millionen Passagiere erwartet. Der Nettoerfolg vor nicht kontrollierenden Beteiligungen wird für das Gesamtjahr auf rund 220 Millionen Euro geschätzt.
Das Unternehmen nannte die Wachstumszahlen in den Geschäftsstellen auf Malta und in Košice, ein Kostenkontrollprogramm und Spezialeffekte als Haupttreiber der verbesserten Ergebnisprognose.











