Die US-Werte für Aktienindizes geben für den Montag einen schwächeren Start vor, mit dem Dow Jones Industrial Average um 0,19% auf 53.234 Punkte, den S&P 500-Futures um 0,32% niedriger und den Futures des Nasdaq 100 um 0,80% auf 29.140 Punkten.
Die Chiphersteller Intel und Advanced Micro Devices führten die Abschläge im Technologiebereich, mit einem Rückgang von 1,9% für Intel und 1,7% für AMD im Premarket-Handel. Die allgemeine Marktstimmung blieb vor Schlüsselereignissen vorsichtiger, darunter die Veröffentlichung der Gewinnzahlen für das zweite Quartal von Nvidia am Mittwoch und das jährliche Jackson Hole-Symposium der Fed, das am Donnerstag beginnt.
Der Schweizer Marktindex (SMI) fiel um 0,26% auf 14.423 Punkte und wurde von ABB, das 1,35% auf 79,12 Franken verloren, gedrückt. Die Beteiligungskontingente von Roche eased ebenfalls um 1,46%, während Richemont um 1,67% zulegte und den Anstieg des Index anführte. Der Schweizer Leistungindex (SPI) verringerte sich um 0,01% auf 20.276 Punkte. Unter den Einzelaktien stiegen Vetropack um 2,3% nach dem Halbjahresergebnis und DocMorris um 2,1% nach einem Anhebung des Kursziels durch die Deutsche Bank und der Erhaltung des Bewertungstypus"Kaufen".
Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten belasteten die Stimmung. Die US-Ölpreise sanken leicht von den Freitags-Hochs. Brent-Rohöl fiel um 1,1% auf 93,22 USD pro Barrel, während West Texas Intermediate (WTI) um 1,9% auf 85,53 USD fiel, also weiterhin höher angesichts der Befürchtungen vor möglichen Unterbrechungen des Öllieferungswegs durch den Hormuszicht. Der US-Finanzminister Scott Bessent sollte am Montag neue Sanktionen gegen den Iran vorstellen, die sich auf die Möglichkeit des Landes konzentrieren, die kritische Schifffahrtsroute wieder zu öffnen.
Die Analysten erwarten, dass die Ankündigung der Sanktionen weitere Unsicherheit hervorrufen wird, insbesondere in Bezug auf sekundäre Maßnahmen, die Länder bestrafen könnten, die weiterhin mit Iran handeln. Der Potenzial für eine Eskalation mit China, einem wichtigen Handelspartner Irans, führt zu dem Risiko breiterer wirtschaftlicher Auswirkungen. Währenddessen wird davon ausgegangen, dass die Rede von Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh in Jackson Hole am Freitag Hinweise auf den Kurs der Geldpolitik der Zentralbank in Zeiten erhöhter Ölpreise und steigender Renditen auf Anleihen geben wird.
Auf dem Schweizer Markt belasteten Novartis und Roche den SMI, wobei Novartis um 0,3% und die Beteiligungskontrakte von Roche um 1,46% fielen. Novartis konnte einen Teil der vorherigen Verluste wieder einholen, während Kühne+Nagel nach der Beinahe-Todesnachricht des Mehrheitsaktionärs Klaus-Michael Kühne um 1,5% abwerte. Sonova verlor 0,3%, obwohl das Unternehmen eine neue KI-gestützte Hörgerätegeneration auf den Markt brachte. Analysten nannten den erhöhten Wettbewerb im Sektor als Grund für die Abwärtskorrektur.
Die kommende Woche wird von den Gewinnzahlen von Nvidia und dem Treffen in Jackson Hole geprägt sein, wobei die Marktteilnehmer erhöhte Volatilität erwarten, da die Investoren die Risiken im Zusammenhang mit der Geopolitik und der Geldpolitik neu bewerten.













