China und Jordanappellen während eines Treffens in Peking am Montag zum Erhalt des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran, nachdem die regionalen Spannungen aufgrund israelischer Tätigkeiten in der Westbank und Ostjerusalem eskaliert sind.
Der chinesische Präsident Xi Jinping traf in der chinesischen Hauptstadt mit dem jordanischen König Abdullah zusammen, bei dem beide Führer die Notwendigkeit unterstrichen, den normalen Schiffsverkehr durch die Hormuschaussee wiederherzustellen. Die Hormuschaussee, ein entscheidender Scharnierpunkt für die weltweiten Öltransporte, wurde von Störungen geprägt, da die regionale Instabilität zunahm.
In einer gemeinsamen Erklärung, die von Chinas offiziellen Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlicht wurde, äußerten die beiden Nationen „tiefes Besorgnis“ über Israels zunehmende Aktivitäten in den Westbank und Ostjerusalem. Sie warnten, dass solch eine Tätigkeit die regionale Stabilität gefährden könnte und die Bemühungen, einen langfristigen Waffenstillstand zwischen Washington und Teheran zu erzielen, gefährden könnte.
Die Forderung nach einem Dialog kommt zu einem Zeitpunkt, in dem beide Seiten die Dringlichkeit hervorheben, die „ursächlichen Gründe“ für die Instabilität durch umfassende Verhandlungen zu beheben. Die Hormuschlucht bleibt ein zentrales Thema, da Unterbrechungen die Volatilität auf den Energiemärkten und die Risiken in der Lieferkette verstärken könnten.
Die Konferenz unterstreicht Chinas wachsende diplomatische Rolle im Nahen und Mittleren Osten, wo sich Peking versucht, sich als Vermittler in regionalen Konflikten zu positionieren und gleichzeitig die Beziehungen zu Arabischen Staaten und dem Iran zu bewahren.












