UBS hat die Bewertung von argenx SE von neutral auf kaufen erhöht und das Kursziel von 960 US-Dollar auf 1400 US-Dollar erhöht. Begründung: Die Umsatzaussichten für die Leittherapie Vyvgart des Unternehmens seien stärker als erwartet.
Das Upgrade folgt jüngsten klinischen Ergebnisse und überarbeiteten Umsatzprognosen für Vyvgart, dessen Aktien im vergangenen Jahr um 44 % auf 1.019,49 US-Dollar gestiegen sind. UBS prognostiziert jetzt einen jährlichen Umsatz-Peak für Vyvgart in Höhe von rund 20 Milliarden US-Dollar, unterstützt durch die Erweiterung der Indikationen, einschliesslich überzeugender Phase-3-Studienergebnisse bei autoimmuner Myosit. Mehrere Phase-3-Ergebnisse sind für die Jahre 2026 und 2027 geplant, wobei die Studie ALKIVIA bei Myosit zu den erhöhten Prognosen beigetragen hat.
Analyst Xian Deng unterstrich auch den Umsatzwachstum von 70% in den letzten zwölf Monaten von Argenx, da die Aktien des Unternehmens in den letzten fünf Jahren mehr als verdreifacht wurden. Das zweite Vermögen der Firma, Empasiprubart, soll im vierten Quartal Ergebnisse der Phase 3 für multifokale motorische Neuropathien veröffentlichen, was einen weiteren potenziellen Einnahmefluss darstellt.
Darüber hinaus hat argenx zugestimmt, Forte Biosciences für 77 USD je Aktie in Bar anzukaufen, was den Deal auf circa 2,2 Milliarden USD schätzt – ein 41%iges Aufschlag gegenüber dem letzten Schlusskurs von Forte. Die Übernahme soll im dritten Quartal 2026 abgeschlossen sein.
Andere Unternehmen haben ihre Kursziele nach den Ergebnissen der Phase 3 von ALKIVIA angepasst. RBC Capital erhöhte ihr Ziel auf 1.100 US-Dollar, Citizens auf 1.200 US-Dollar und TD Cowen auf 1.353 US-Dollar, was auf Erwartungen für Umsätze im Jahr 2027 zurückzuführen ist. Deutsche Bank senkte ihre Bewertung für argenx von Buy auf Hold, aber erhöhte ihr Ziel auf 925 Euro, während H.C. Wainwright ihr Buy-Rating bei einem Kursziel von 940 US-Dollar beibehielt.












