Die Schweizer Grossbank UBS hat eine vertrauliche Einigung mit dem Schweizer Versicherer IAG in einem hochprofilierten Gerichtsverfahren über die Insolvenz von Greensill Capital abgeschlossen, wodurch eine längere Rechtsstreitigkeit zwischen früheren Unternehmen der Credit Suisse beiseite gelegt wurde. Die Vereinbarung folgt auf die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS im März 2023 und stellt eine Fortsetzung der früheren, im Rahmen der breiteren Greensill-Klage in Gang gekommenen Vergleiche dar, die sich seit der Insolvenz von Greensill Capital, dem australischen FinTech-Gründer Lex Greensills Investmentfirma, stark auf die Reputation und die Finanzberichterstattung der Bank ausgewirkt haben. Die Gesamtforderungen der Supply-Chain-Finanzierungsfonds der Credit Suisse gegenüber der früheren Tochtergesellschaft BCC Trade Credit der IAG beliefen sich laut IAG-Aussage auf rund 2,8 Milliarden australische Dollar (etwa 1,6 Milliarden Schweizer Franken), einschliesslich aufgelaufener Zinsen. Die Schlichtung erfolgt nur wenige Tage bevor bei einem australischen Gericht eine Anhörung beginnen soll, wo bereits intensiv verhandelt worden war. Die UBS bestätigte in einer Stellungnahme, dass die Vereinbarung mit ihrem Ziel vereinbar sei, „Altprobleme schnell und im besten Interesse ihrer Anteilsschaften zu lösen“, ging jedoch nicht näher darauf ein. Die Vereinbarung könnte auch Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung der UBS im dritten Quartal 2026 haben, dies wie von einer mit dem Thema vertrauten Person gegenüber dem Schweizer Medienportal AWP bekannt gegeben. Der Greensill-Skandal drehte sich um den Bündelung von sanktionierten Kreditrisiken durch Greensill Capital, die später in den Supply-Chain-Finanzierungsfonds der Credit Suisse investiert wurden. Im Jahr 2021, nach dem Kollaps von Greensill Capital, setzte die Credit Suisse die Investitionen in diese Fonds auf, die ein Vermögen von über 10 Milliarden Dollar angehäuft hatten. Die IAG wies die Rechtsansprüche zuvor zurück und argumentierte, dass ihre Tochtergesellschaft BCC Trade Credit die betreffenden Risiken vor Ausbruch der Rechtsstreitigkeiten verkauft hatte. Die IAG erklärte, dass die Vereinbarung ihre Finanzberichte nicht signifikant beeinflussen werde, hatte aber bereits im Laufe dieses Jahres Vereinbarungen mit mehreren anderen Anspruchstellern für die Greensill-Klage getroffen. Eine separate Klage über den Investmentfirma White Oak ist noch nicht abgeschlossen. Der Greensill-Skandal ist ein zentrales Erbe für die Credit Suisse, die im Zuge intensiver regulatorischer Aufsicht und immenser Reputationsschäden von der UBS übernommen wurde. Die Vereinbarung stellt ein weiterer Schritt in der Bemühungen der Bank dar, ihre Belastung durch die Aktivitäten der failed Fintech-Firma abzubauen.
UBS schliesst die Greensill-Klage gegen IAG über CS-Kreditrisikoklagen ab
Eine vertrauliche Einigung解löst einen Streit über 2,8 Milliarden US-Dollar zwischen ehemaligen Credit Suisse-Einheiten und dem Schweizer Versicherer IAG über die Kreditrisiken von Greensill Capital.
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Lucas Ferreira · Deals & Startups Desk · 25 Sept 2026 · 10:04 · 2 Min. Lesezeit
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Lucas Ferreira
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