Die UBS hat ihre Prognose für den britischen Gewinnwachstum in 2026 von 11% auf 16% erhöht. Als Grund nennt sie die unterstützende makroökonomische Lage und die anhaltende Stärke in den abnehmerabhängigen Sektoren. Die Bank geht auch für 2027 von einem Gewinnwachstum von rund 9% aus, was auf eine fortschreitende konjunkturelle Verbesserung hinweist.
Nach Angaben von UBS handelt es sich bei dem FTSE 100 zurzeit um eine Bewertung von 12,7-fachen Forward-Einkommen, leicht unter dem langfristigen medianen Multiplizieren (12,8-faches) seit 1990. Die Investmentbank hat die britische Aktien eine neutrale Bewertung gegeben, identifizierte jedoch Bereiche mit Entwicklungsmöglichkeiten im Markt, insbesondere für Banken, Industrieunternehmen, Konsumgüter von Mittelmäßiger Art und das Gesundheitswesen.
UBS hat auch seine Einschätzung für die europäische Informationstechnik auf "attraktiv" angehoben, was auf eine Verschiebung der Sektorpräferenzen in Anlehnung an die sich verändernden Marktdynamiken hinweist. Die hohe Profitabilität der Bank im ersten Halbjahr stammte aus den gestiegenen Rohstoffpreisen und der besseren Ertragsbreite im zweiten Quartal.
Zurückblickend hat UBS für den FTSE 100 ein zentrales Szenario für Juni 2027 auf 11.500 festgesetzt, was von seinem Schlussniveau vom 12. August (10.825) eine Erhöhung darstellt. Ein Aufwärtsszenario führt zu einem Indizes von 12.300, der durch potenzielle Steigerungen der Rohstoffpreise, eine schwächere britische Währung und supportive Politikmaßnahmen angetrieben wird. Ein Downwardsszenario sieht den Index hingegen bei 7.700, was auf Risiken zurückzuführen ist, die mit einer wirtschaftlichen Schwäche, niedrigeren Rohstoffpreisen und einem starken Anstieg der Anleihezinsen verbunden sind.












