UBS hat ihren Preisziel für EUR/USD von 1,17 auf 1,20 erhöht, was auf die wachsende politische Differenz zwischen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank zurückzuführen ist. Die Schweizer Bank hat auch ihr Stop-Loss-Niveau von 1,13 auf 1,15 erhöht, was einen verbesserten Ausblick für das Währungspaar widerspiegelt.
Die Long-Position wurde erstmals am 16. Juli mit einem Spot-Wert von 1,1460 empfohlen. UBS wies die Korrektur auf veränderte Erwartungen in Bezug auf die amerikanische und die Währungsunion zurück. Die US-ökonomischen Daten haben die Notwendigkeit weiterer Zinserhöhungen der Fed kritisiert, wobei die Märkte die Möglichkeit weiterer Straffungen zunehmend ausschließen. Die Bank erwartet nun, dass die US-Notenbank die Zinssätze auf der Sitzung im September unverändert lassen wird, sodass sich das Fenster für kurzfristige Anpassungen der Geldpolitik schließt.
Zum Unterschied dazu haben europäische Daten ihre Widerstandsfähigkeit unterstrichen, unterstützt durch fiskalische Lockerungsmaßnahmen. Dies hat die Erwartung gestärkt, dass die EZB eine Zinserhöhung vornehmen wird, was zu einer politischen Lücke führt, die den Euro begünstigt. Die UBS erwartet, dass das Paar EUR/USD im Lauf der Zeit steigt, wenn sich diese Dynamiken entwickeln.












