Die UBS Group AG hat neun Barkaufangebote lanciert, um bis zu 8 Milliarden Dollar an Schuldtiteln zurückzukaufen, die ursprünglich von der Credit Suisse Group AG begeben wurden. Diese ist seit dem 12. Juni 2023 mit der UBS fusioniert. Die Angebote dienen der Steuerung der Refinanzierung sowie der verlustabsorbierenden Kapazität und zielen darauf ab, die Zinskosten zu optimieren.
Die Tenderangebote umfassen zwei verschiedene Serien. Die «Any and All»-Serie richtet sich an rund 3,7 Milliarden Dollar an ausstehenden Nominalwerten. Bei voller Annahme aller Titel wäre eine Gesamtgegenleistung von etwa 6 Milliarden Dollar zu erwarten. Zu dieser Serie gehören unter anderem 750 Millionen Pfund an 7,375%-Anleihen mit Fälligkeit 2033, 697 Millionen Dollar an 6,442%-Anleihen mit Fälligkeit 2028 sowie 2,25 Milliarden Dollar an 4,282%-Anleihen mit Fälligkeit 2028.
Die «Maximum Purchase»-Serie zielt auf rund 11,3 Milliarden Dollar an Nominalwerten ab, wobei die Gesamtgegenleistung auf 2 Milliarden Dollar begrenzt ist (ohne aufgelaufene Zinsen). Es gilt eine Annahmepriorität, wobei 9,016%-Anleihen mit Fälligkeit 2033 die höchste Priorität haben. Sollte die Obergrenze von 2 Milliarden Dollar erreicht werden, könnten Anleihen mit niedrigerer Priorität nicht angenommen werden.
Die Angebote sind weder an eine Mindestannahmequote gebunden noch von einer Finanzierung abhängig. Die Frist für die Einreichung der Angebote endet am 10. September 2026 um 17:00 Uhr Eastern Time. Anleger können ihre Titel bis zu diesem Zeitpunkt zurückziehen. Die Abwicklung ist für den 14. September 2026 vorgesehen. Anleger, deren Titel angenommen werden, erhalten eine Gegenleistung, die sich aus einem festen Spread sowie der Rendite bestimmter Referenzpapiere zusammensetzt, zuzüglich aufgelaufener und nicht bezahlter Zinsen.













