Die kanadische Bundesregierung wird Xanadu Quantum Technologies ein Kredit in Höhe von 195 Millionen kanadischen Dollar zur Verfügung stellen, um eine Fabrik für die Herstellung von photonischen Komponenten in Toronto zu errichten. Die Finanzierung, die am Freitag bekanntgegeben wurde, stellt die grösste Einzelinvestition der Regierung in Quantentechnologie in Kanada dar und folgt auf Xanadus Offenlegung im März eines potenziellen öffentlichen Zuschusses in Höhe von bis zu 390 Millionen kanadischen Dollar.
Das in Toronto ansässige Unternehmen wird das Bundesdarlehen verwenden, um eine Anlage zu errichten, die ausschliesslich zur Produktion von photonsich integrierten Elementen für Quantencomputer dient. Die Quanten-Systeme von Xanadu basieren auf Photonik, einer lichtbasierten Technologie, die sich auf der gleichen Technologie von glasfaserbasierten Internet-Infrastrukturen stützt, und sind so konzipiert, dass sie bei Raumtemperatur funktionieren – was den Konkurrenten, die in der Regel nahezu absolute Nullgrade benötigen, um Fehler zu minimieren, eine deutliche Vorrangsstellung verleiht.
Der Quantumcomputer ist weiterhin in Entwicklung und noch nicht kommerziell verfügbar. Es besteht fortlaufende Sensibilität gegenüber Umwelteinflüssen wie beispielsweise Geräuschen. Xanadu erwartet, eine Vereinbarung für weitere 195 Millionen Kanadische Dollar von der Provinzregierung von Ontario abzuschliessen, womit das angekündigte Finanzierungspaket abgeschlossen ist. Die Bedingungen des Bundesdarlehens wurden nicht bekanntgegeben.
Die Ankündigung erfolgt im Zuge des Planes der Trump-Regierung, eine Beteiligung von insgesamt 2 Milliarden Dollar an neun Quantum-Computing-Firmen in den Vereinigten Staaten zu erwerben.













