Der deutsche Softwarekonzern SAP SE (ISIN: DE0007164600) wurde am 25. August 2026 von den Analysten von UBS von "Buy" auf "Neutral" herabgestuft, da es Bedenken gibt hinsichtlich der Fortschritte bei der Integration von Künstlicher Intelligenz.
Die Absenkung reflektiert die weiterhin bestehende Vorsicht hinsichtlich SAPs Fähigkeit, die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz gestützter Unternehmenssoftware zu nutzen, obwohl das Unternehmen über ein breites Portfolio verfügt, das ERP, Cloud und Analytics umfasst. UBS erhöhte das Kursziel für die Aktie um 18 % auf 220 € und verwies auf einen potenziellen langfristigen Wert, wenn sich die Einführung von KI beschleunigt.
Die Veränderung erfolgt, nachdem SAP im Juli gemischte Ergebnisse für das zweite Quartal bekannt gegeben hatte. Der Umsatz wächst im Vergleich zu den prognostizierten Zahlen nicht, da die Ausgaben für die Migration in die Cloud und die KI-Infrastruktur erhöht werden. Das Unternehmen stand fest zu seiner Gesamtjahresprognose, warnte jedoch vor Ausführungsrisiken in seiner KI-Strategie.
Die Entscheidung der UBS unterstreicht das breiter geführte Augenmerk der Investoren auf SAPs Umstellung von veralteten Unternehmenssoftware auf kunstintelligenzgestützte Cloud-Lösungen. Konkurrenten wie Microsoft und Oracle haben auf dem von künstlicher Intelligenz angetriebenen Markt zulegen können und damit den Marktanteil von SAP unter Druck gesetzt.
Die Herabstufung folgt einer Reihe von gemischten Analyten über SAP im Jahr 2026, bei denen einige Unternehmen Ausführungsverzögerungen bei Cloud- und KI-Initiativen als entscheidende Hindernisse hervorheben. Die gestiegene Zielpreiseinstellung von UBS deutet jedoch auf Vertrauen in die langfristige Positionierung von SAP hin, sobald die Integrationsprobleme behoben sind.












