Die US-Aktienindex-Futures trotzten am Dienstag der反e Reaktion der Marken auf neue geopolitische Entwicklungen und Schiebeungen bei der Handelspolitik und stiegen um 0,2% für den Dow Jones Industrial Average Futures, während der S&P 500 und der Nasdaq 100 Futures um 0,3% bzw. 0,6% zulegten.
Das Weisse Haus hat die geplante Einfuhrzollerhöhung auf 50 % für kanadische Waren, darunterAutomobile, Lastwagen und Stahl, auf Januar 2027 verschoben, nachdem Ottawa Vergeltungsmassnahmen ausgerufen hatte. Die Verzögerung folgt auf gescheiterte Verhandlungen, um die geplante Abgabe zu verhindern, die zu Störungen im grenzüberschreitenden Handel im Wert von über 700 Milliarden US-Dollar jährlich geführt hätte.
Zuvor hatten die USA und Israel den wirtschaftlichen Druck auf den Iran verstärkt und erweiterte Sanktionen gegen Finanznetze, die dem Land verbunden sind, angekündigt. Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die Massnahmen als „ökonomischen Angriff“ mit dem Ziel, die globalen Finanzbeziehungen Irans zu unterbrechen. Präsident Donald Trump forderte die Verbündeten auf, ihre Interaktionen mit Teheran zu beenden und warnte, dass Entitäten, die Transaktionen für den Iran ermöglichen, von der US-Dollar-Wirtschaft ausgeschlossen werden würden. Die Massnahmen folgen einem gemeinsamen militärischem Schlag der USA und Israels Ende Februar.
Die Ölpreise traten zurück, nachdem Trader die Auswirkungen der Sanktionen auf die globale Lieferung bewertet haben. Brent-Rohstoff-Futures rückten um 0,6 % auf 91,58 $ je Barrel ab und erweiteren damit ihre Verluste gegenüber der vorherigen Handelssitzung, als Brent und West Texas Intermediate um mehr als 2 % gesunken waren. Analysten von ING stellten fest, dass die Sanktionen möglicherweise die iranischen Ölexporte stören könnten, aber ihre Auswirkungen auf den Markt wahrscheinlich begrenzt bleiben, da die Bereitschaft Washingtons, Handelskonflikte mit China, der grössten Energiekäuferin Irans, zu riskieren, unsicher ist.
Im Bereich der Unternehmensnachrichten belastet die Entscheidung von Intuit im Mai, den jährlichen Umsatzausblick für TurboTax drastisch zu senken und 3.000 Stellen oder 17 % des Personals zu eliminieren, weiter die Stimmungslage. Als Begründung für die Personalabsenkung führte das Unternehmen einen strategischenShift hin zu künstlichen Intelligenz (KI)-gestütztem Lösungskonzept an.
Bitcoin stieg um 4,0 % auf 80.415,70 US-Dollar und erreichte kurzzeitig ein Drei-Monats-Hoch von 81.220,40 US-Dollar. Die Kryptowährung hat in acht der letzten neun Sitzungen zugenommen, unterstützt durch starke Einflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs und Kurzpositionen auf den Derivate-Märkten. Analysten nannten auch wachsende fiskalische Sorgen über das beschleunigte Ankuponieren von US-Staatsanleihen durch das Finanzministerium, das die steigenden Zinsen eindämmen soll.













