Das US-Finanzministerium verhängte am Dienstag Sanktionen gegen Bluwaves Properties Limited, eine Offshore-Entität mit Sitz auf den britischen Jungferninseln, die indirekt mit Venezuelas Ölsektor verbunden ist. Dieses Vorgehen ist das neueste in einer Serie von Maßnahmen, die Finanznetze angehen, die mit Venezuelas Energiewirtschaft verbunden sind.
Die betroffene Einheit, Bluwaves Properties Limited, hielt eine Minderheitsbeteiligung an North American Blue Energy Partners, dem zweitgrößten privaten Ölproduzenten Venezuelas. Die Sanktionen führen zu einem Einfrieren aller Vermögenswerte der Firma mit Sitz in den USA und verbieten Amerikanern, Transaktionen mit ihr zu betreiben. Das Finanzministerium gab nicht genau an, in welchem Umfang Bluwaves derzeit Aktien an dem venezolanischen Ölunternehmen hält.
Die Absichtserklärung erfolgt nach dem Verkauf von Bluwaves durch den amerikanischen Energie-Größenkönner Harry Sargeant III für 300 Millionen Dollar Anfang dieses Monats. Sargeant, ein ehemaliger Eigentümer des Offshore-Unternehmens, schloss die Transaktion vor der Ankündigung der Sanktionen ab. In der Mitteilung des US-Finanzministeriums steht nicht definiert, ob der Verkauf in Zusammenhang mit den bevorstehenden Einschränkungen steht.
Die Sanktionen wurden am Dienstag auf der Website des Finanzministeriums veröffentlicht, zeitgleich mit der Veröffentlichung der Aktion durch Finanzmedien. Die zeitliche Übereinstimmung deutet darauf hin, dass ein erneuter Fokus auf die Unterbindung von Finanzströmen zur Unterstützung des venezolanischen Energiesektors gesetzt wurde, obwohl das Finanzministerium in seiner Erklärung keine weiteren Kontextinformationen gab.







