Die Zintraten der US-10-Jahre-Anleihen fielen während der asiatischen Handelszeit zum ersten Mal in neun Sessionen und rückten über die Marke von 5% hinaus, um bei 4,96% zu handeln. Dieser Schwung folgte auf die 25-Basispunkte-Zinserhöhung, die Bundesnotenbank-Chef Kevin Warsh am Mittwoch ankündigte, wodurch der Leitzins auf 3,75%–4% steigerte.
Die Benchmark-Kurve zeigte Entspannung auf allen Ebenen. Die Zinsen der US-2-Jahresanleihen, die auf ihren höchsten Stand seit Juli 2024 geklettert waren, blieben zum ersten Mal seit acht Sitzungen unverändert.
Über dem Atlantik hielten sich die Zinsrenditen nahe den eintägigen Tiefständen. Die Benchmark 10-Jahres-Anleihe schwankte um die 5,304%, während die kurzfristigen zwei-jährigen Anleihen bei 4,763% lagen. Die Inflation in Grossbritannien bleibt mit 3,1% hoch.
Im weiteren Osten bewerteten die Geldmärkte mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 %, dass die Bank of Japan ihren Leitzins bei ihrer Sitzung am Freitag um 25 Basispunkte auf 1,25 % erhöhen wird.
Die geopolitischen Risiken spielten weiterhin eine Rolle für die Aussichten. Präsident Donald Trump zeigte sich optimistisch, dass der siebenmonatige Krieg mit dem Iran dem Ende nahe sein könnte und erklärte, dass Teheran eifrig einen Deal schliessen möchte. Trump wird sich mit entscheidenden Führern der Golfregion am Rande der bevorstehenden Generalversammlung der Vereinten Nationen treffen. Die vorherigen Unterbrechungen der Ölversorgung im Persischen Golf hatten Rohöl über den Drei-Ziffernwert gehoben und den Kursindex für längere Laufzeiten erhöht.
Aktien von ausgewählten Technologiefirmen erwiesen sich ebenfalls als sehr erfolgreich. Super Micro Computer stieg um 185 % und AppLovin um 157 %, was einer Strategie entsprach, die den S&P 500 in einem Zeitraum von 18 Monaten verdoppelte.













