Torm, ein dänischer Produkttanker-Betreiber, meldete einen Netto Gewinn von 338 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal, was ein Rekordresultat ist, das von erhöhten Frachtkosten und Unterbrechungen im globalen Ölhandelsverkehr verursacht wurde.
Die EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) betrug im zweiten Quartal 416 Millionen US-Dollar und lag damit leicht unter dem durchschnittlichen Analystenprognosen von 419,50 Millionen US-Dollar auf der Grundlage von vier Schätzungen. Torm führte die starken Ergebnisse auf die Ineffizienzen auf den Handelswegen aufgrund der Ablösung des Mittleren Ostens durch US-Fässer, schwankende Transportbedingungen, eine erweitert Flotte und einen erhöhten Zahl an Arbeitstagen zurück.
Die geopolitische Spannungen im Nahen Osten und die vorübergehende Schliessung der Hormus-Meerstrasse unterbrachen die Öllieferketten weiter und unterstützten höhere Frachtraten. Die Expansion der Torm-Flotte sowie Effizienzsteigerungen im Betrieb trugen ebenfalls zur Verbesserung der finanziellen Kennzahlen bei.
Für 2026 erhöhte das Unternehmen seine Gewinnprognose in Form von Zeitcharter-Kurznachrichten (TCE) auf einen Bereich von 1,4 Mrd. bis 1,6 Mrd. US-Dollar, was im Vergleich zur vorherigen Prognose von 1,15 Mrd. bis 1,45 Mrd. US-Dollar eine Steigerung darstellt. Torm steigerte ausserdem seine EBITDA-Prognose für 2026 auf 1 Mrd. bis 1,2 Mrd. US-Dollar, gegenüber der vorherigen Schätzung von 800 Mio. bis 1,1 Mrd. US-Dollar.
Das Unternehmen wies darauf hin, dass 70% seiner Abschlagstage zu einem durchschnittlichen Preis von 45.391 US-Dollar pro Tag festgesetzt sind, was in unsicheren Marktbedingungen einen Blick auf zukünftige Einnahmequellen ermöglicht.












