TD Cowen erhöhte das Kursziel für die T. Rowe Price Group auf 110 US-Dollar von 108 US-Dollar und führte als Begründung stärkere Tendenzen bei der Nettoasset-Wertentwicklung sowie den Erwerb von Franklin Madison an. Analyst Bill Katz behielt das Rating"Hold"bei den Aktien, die zum Zeitpunkt der Berichterstattung zu 109,67 US-Dollar gehandelt wurden.
T. Rowe Price meldete ein angepasstes dilutes EPS von 2,57 US-Dollar für das zweite Quartal 2026, was über der Konsensschätzung von 2,42 US-Dollar lag. Der Umsatz belief sich auf 1,91 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Prognose von 1,85 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen verzeichnete im angegebenen Zeitraum Nettoabflüsse von 6,5 Milliarden US-Dollar, wobei Katz jedoch bemerkte, dass der Effekt teilweise durch den Deal mit Franklin Madison ausgeglichen wurde.
Der Aktienkurs hat in den letzten sechs Monaten um 20,73 % zugenommen, mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11,2. T. Rowe Price zahlt bereits seit 41 Jahren eine Dividende. TD Cowen hat seine Gewinnschätzungen für 2026 und 2027 angepasst, um die jüngsten Assetflüsse und Akquisitionsvorteile wieder zu berücksichtigen.
Der Analyst betonte auch die allgemeinen Branchentendenzen und wies darauf hin, dass im Juli 30 Milliarden USD in Aktien-ETFs und 19 Milliarden USD in Festvergütungs-ETFs flossen, während aktive Aktien- und Festvergütungsfonds einen Ausfluss von 5 Milliarden USD und 2 Milliarden USD jeweils verzeichneten. Katz führte diese Flüsse als Unterstützung für die Strategie von T. Rowe Price an, das Bestandskundenverlust durch Übernahmen zu kompensieren und dabei das starke Bilanzbuch und den hohen freien Cash Flow zu nutzen.
TD Cowen untersuchte unabhängig voneinander die potenziellen Auswirkungen einer gemeldeten Transaktion, die Perpetual betrifft, nach einem unbestätigten Bericht in The Australian. Das Management hat sich zu den Spekulationen nicht geäussert.












