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AMD steht vor Lieferrisiken, da Überschüsse an HBM und die Kapazitätsengpässe bei TSMC den Ausblick beeinträchtigen

Die Analysten gehen in der Frage der Perspektiven von AMD gespalten auseinander. Einschränkungen bei der Produktion und eine Mangel an Speicher bedrohen das Wachstum der Rechenzentren, trotz hoher Umsätze und geldmässiger Reserven. HSBC senkt die Einstufung auf Hold, während Raymond James die Bewertung auf Strong Buy erhöht.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 2 Sept 2026 · 19:15 · 2 Min. Lesezeit
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AMD steht vor Lieferrisiken, da Überschüsse an HBM und die Kapazitätsengpässe bei TSMC den Ausblick beeinträchtigen

Advanced Micro Devices navigiert durch ein komplexes Lieferantensystem, da branchenweit eingeschränkte Kapazitäten für hochbandbreite-Speicher (HBM) und Fertigungshallen die Dynamik seiner Datencentren bedrohen. Die Instinct-Höchstleistungsprozessoren des Unternehmens – darunter die Modelle MI300, MI350 und der kommende MI450 – setzen stark auf HBM, einem Segment, das derzeit mit Lieferengpässen konfrontiert ist, die dazu geführt haben, dass Wettbewerber wie Nvidia alternative Konfigurationen prüfen.

Die Analysten sind weiterhin uneins über die kurzfristigen Perspektiven von AMD. HSBC senkte die Aktie am 4. Mai auf "Hold", und führte anhaltende Kapazitätsengpässe bei den Produktionsstätten und verringerte die Gewinneinschätzungen für 2026 und 2027 an. Die Bank unterstrich die Wettbewerbsdruck bei TSMC als ein Hauptrisiko und erwähnte, dass AMDs völlige Abhängigkeit von den Produktionsstätten seine Fähigkeit, der stark gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden, begrenzten könnte. Der Umsatz des Unternehmens in den Rechenzentren stieg im Q2 2026 um 107% im Jahresvergleich auf 6,7 Milliarden US-Dollar und belief sich auf 58% des Gesamtumsatzes, was sowohl die Wachstumsaussichten als auch die Exposition gegenüber Versorgungsengpässen unterstreicht.

Raymond James hat AMD am 25. August auf "Strong Buy" erhöht und prognostiziert, dass der Markt für KI-Server-CPUs bis 2030 eine Grösse von 201 Milliarden Dollar erreichen wird. Die Firma betonte die überaus solide Cash-Position von AMD in Höhe von 13,1 Milliarden US-Dollar als strategischen Vorteil, da sie damit Vorbezugsbestellungen von essentiellen Komponenten tätigen kann, um Lieferengpässe zu reduzieren. Die proaktive Warenverwaltung von AMD einschliesslich der 8,5 Milliarden US-Dollar, die im 2. Quartal 2026 angesammelt wurden, stärkt die Widerstandskraft des Unternehmens insbesondere in Zeiten von Mangels.

Nvidias jüngere Hinwendung zu 8-stöchigen HBM4-Stacks für die Rubin Ultra-Plattform spiegelt widerkehrende Bestrebungen der gesamten Branche, die begrenzten Chipsauflagen auszudehnen. Diese Schritte betonen die Strenges der HBM-Einschränkungen. AMDs kommende Helios-Rack-Lieferungen, die im 3. Quartal 2026 beginnen sollen, könnten zusätzliche Umsätze generieren, bleiben jedoch davon abhängig, die Herausforderungen der Lieferkette zu lösen.

Die Bewertungsmetriken bilden ein gemischtes Bild. AMDs Aktien handeln mit 466,82 US-Dollar, haben eine Marktkapitalisierung von 778,2 Milliarden US-Dollar, eine Brutto-Marge von 56% und einen Liquiditätsgrad von 2,6x. Allerdings liegt das trailing P/E bei 118,4x, während das forward P/E 61,6x beträgt, mit einer fairen Wert-Schätzung von 398,40 US-Dollar, die einen Abwärtstrend von 14,7% impliziert. Schuldenquote und Eigenkapital bleibt mit 6,4% niedrig, was einen gewissen finanziellen Spielraum bietet.

Die Diskrepanz in den Analystenmeinungen spiegelt die dualen Kräfte wider, die die Aussichten von AMD beeinflussen: eine robuste Nachfrage nach KI-gesteuerten Datenzentren-Lösungen im Gegensatz zu strukturellen Angebotsbegrenzungen, die das Wachstum möglicherweise begrenzen.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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