Der Tanker-Verkehr durch den Hormuskanal ist immer unregelmäßiger geworden, da Schiffe ihre Kursänderung vornehmen oder ihre Bewegung aufheben, angesichts der erhöhten Sicherheitsrisiken und der verschärften Kontrolle des Irans über diesen kritischen Durchfahrtsweg.
Die Schiffsförderungsdaten zeigen, dass der Brennstofftanker „Amara“ am Montag leer den Persischen Golf verließ, bevor er mehrere 180-Grad-Wendungen ausführte. Das Schiff steht derzeit stationär im nördlichen Sektor der Hormus-Schlucht, in den Spuren, in denen der Iran den Transit genehmigt hat, wie aus den von Bloomberg zusammengestellten Daten ersichtlich ist.
Am Montag meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars die Festnahme eines Tankers einer in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Firma nahe der Insel Qeshm im Hormuskanal. Die Identität des Schiffes ist weiterhin unbekannt, und weder der Iran noch die Vereinigten Arabischen Emirate haben dazu eine offizielle Erklärung abgegeben.
Die Sicherheitsbedingungen verschlechterten sich am Dienstag früh (örtliche Zeit) weiter, als ein Frachtschiff von einem unbekannten Projektil während einer Ausfahrtkundung der Hormusstraße getroffen wurde. Die United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) bestätigte den Vorfall in einer Warnmeldung und erklärte, dass das Projektil die Motorraum beschädigt habe und zu einem Crew-Verlust geführt habe. Die übrigen Crewmitglieder erhalten Unterstützung von der omanischen Küstenwache, ohne dass eine Umweltverursachung gemeldet wurde.
Die Verschärfung folgt auf jüngste Aussagen des Iran und der USA, die die Aussichten auf eine Entspannung im Nahen Osten verringerten und zu einem Anstieg der Rohölpreise beigetragen haben. Die Brent-Rohöl-Futures steigerten in der asiatischen Handelsrunde über 91 USD pro Barrel, während sich West Texas Intermediate (WTI) am Dienstag über 85 USD pro Barrel erhöhte.









