Die Produktion des Schweizer Sekundärsektors stieg im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,1 %, angetrieben durch eine Steigerung der Industrieproduktion um 5,5 % und einen Zuwachs von 2,1 % im Bauwesen, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Bundesdaten hervorgeht.
Die industrielle Produktion entwickelte sich in den meisten Segmenten deutlich; die Produktion der pharmazeutischen Industrie wuchs am stärksten und lag bei 15,5 Prozent. Der Gesamtproduktionsanstieg im Sektor stand im Gegensatz zu einem Umsatzeinbruch von 0,3 Prozent, der nicht zuletzt auf der Produktionstätigkeit zurückzuführen war. Die Automobilproduktion war die bemerkenswerte Ausnahme und schwächte sich um 15,8 Prozent.
Die Bauaktivität stärkte sich ebenfalls, und die Gesamtproduktion stieg um 2,1%. Den Wachstumszuwachs des Sektors vorantrieb der Hochhausbau mit 4,3%, gefolgt von der Bauingenieurwesen mit 1,3%. Die verschiedenen Bausegmente verzeichneten eine bescheidene Steigerung um 0,8%. Die Baueinnahmen stiegen insgesamt um 3,1%.
Das Statistische Bundesamt schäte den breit angelegten Wachstumsanstieg auf eine dauerhafte Nachfrage in wichtigen Branchen, insbesondere im Pharmazeutischen Sektor, und nimmt gleichzeitig die anhaltende Schwäche im Automobilbau fest.











