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Wirtschaft/MakroArticle

Schweizer Umfrage: 12-Punkte-Vorsprung für Ablehnung der Neutralitätsinitiative

Gfs.bern-Umfrage für SRG zeigt 54-Prozent-Gegner der Neutralitätsinitiative, SVP-Wähler zeigten stärkste Unterstützung. Regionale und demografische Spaltungen hervorgehoben.

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Elena Kovač · Central Banks Desk · 21 Aug 2026 · 06:54 · 2 Min. Lesezeit
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Schweizer Umfrage: 12-Punkte-Vorsprung für Ablehnung der Neutralitätsinitiative

Eine bundesweite Umfrage, die am Freitag veröffentlicht wurde, deutet auf eine klare Ablehnung der Schweizer Neutralitätsinitiative vor der am 25. August anstehenden Bundesratswahl hin. Durchgeführt von der Forschungsinstitut gfs.bern für den öffentlichen Rundfunk SRG, fand die Umfrage heraus, dass 54% der Befragten der Initiative widersprachen, während 42% sie unterstützten, was der Opposition einen 12-Punkte-Vorsprung einbrachte.

Die Initiative, die die Einbindung der Schweizer Neutralität in die Verfassung anstrebt, genießt bei den Wählern der rechtsextremen SVP die stärkste Unterstützung, bei 86% der Befürworter. Die Ablehnung ist bei den Wählern der anderen großen Parteien breiter verbreitet, wobei 64% der FDP-Wähler und 86% der SP-Wähler der Initiative widersprechen. Parteienunabhängige Wähler zeigen eine enge Mehrheit von 52% in der Unterstützung, während diejenigen, die dem Staat misstrauen, die Initiative mit fast 60% unterstützen.

Regionale Unterschiede sind auffällig. Die italienischsprachige Region zeigt eine Mehrheit von 55% in der Unterstützung, während die deutschsprachige Region 57% Ablehnung und die französischsprachige Schweiz 49% Ablehnung aufweist. Städtische Gebiete lehnen die Initiative mit 59% ab, im Gegensatz zu einer engen Mehrheit von 51% in den ländlichen Gemeinden.

Demografische Spaltungen reichen bis zur Bildung und Alter. Bei den Befragten mit niedrigerem Bildungsabschluss unterstützen 59% die Initiative, während diejenigen mit höherem Bildungsabschluss sie mit 58% ablehnen. Die Unterstützung ist bei denjenigen mit mittlerem Bildungsabschluss fast ausgeglichen bei 50% zu 46%. Die Ablehnung ist bei den Wählern über 65 am stärksten, bei denen 60% die Initiative ablehnen.

Eine separate Umfrage zu der Nährstoffinitiative, die einen Mindestwert von 70% an heimischer Selbstversorgung und eine erhöhte pflanzliche Nahrungsaufnahme vorsieht, zeigt eine fast ausgeglichene Spaltung. Die Umfrage, die ebenfalls von gfs.bern im August durchgeführt wurde, fand heraus, dass 49% der Befragten der Initiative widersprachen und 47% sie unterstützten, wobei nur 4% unentschlossen waren. Die Unterstützung ist bei den Grünen und SP-Wählern am höchsten bei 84% und 64%, während die Ablehnung bei den SVP-, FDP- und Zentrumpartei-Wählern dominiert.

Die Nährstoffinitiative zieht stärkere Unterstützung von Frauen bei 55%, jüngeren Wählern im Alter von 18-39 bei 54% und bei niedrigverdienenden Haushalten, bei denen 57% derjenigen, die weniger als 3.000 Franken monatlich verdienen, und 57% derjenigen, die zwischen 3.000 und 5.000 Franken monatlich verdienen, die Initiative unterstützen. Regionale Unterschiede bestehen weiterhin, bei denen die französisch- und italienischsprachige Schweiz 57% bzw. 53% Unterstützung aufweist.

Die Wahlbeteiligung bleibt niedrig, mit aktuellen Erwartungen von 44%, unter dem langfristigen Durchschnitt von 47,4%. Die Umfrage, die zwischen dem 3. und 16. August unter über 17.000 wahlberechtigten Wählern durchgeführt wurde, weist einen Fehler von +/-2,8 Prozentpunkten auf.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

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