Regionale und kantonale Bank-Chefs in der Schweiz haben ihre Einschätzung des regulatorischen Drucks der Schweizer Finanzmarktaufsicht (FINMA) auf den höchsten Stand der letzten zehn Jahre gehoht, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage hervorgeht.
Die Umfrage, die von der Plattform schweizeraktien.net durchgeführt und auf der Konferenz Branchentalk Banken in Bern präsentiert wurde, ermittelte die Sorgebereitschaft auf einer Skala von 1 (niedrig) bis 10 (hoch). Die Aufsicht der FINMA erhielt im Jahr 2024 ein durchschnittliches Wert von 8,81, gegenüber 8,11 im Vorjahr. Die Kategorie hat in den letzten zehn Jahren nur drei Mal den Wert 8,0 überschritten, wobei die Messwerte gelegentlich unter 7,0 gesunken sind.
Die Aufsichtsaufgabe der FINMA zählt nun neben der Datensicherheit und den Kosten für die IT-Infrastruktur zu den drei Hauptbedenken der Schweizer Banken. Andere Probleme wie vergessene Nettozinsspreads und zunehmender Wettbewerb wurden im Vergleich gering bewertet.
Trotz der aktuellen Profitabilität gaben die Bankvorstände vorsichtige Prognosen für die Zukunft ab und nannten die regulatorischen Komplexität als wachsendes Hindernis für operative Flexibilität und Wachstumsinitiativen.
Die Umfrage umfasste Antworten von 31 Vorstandsmitgliedern, die regionale und kantonale Banken in der ganzen Schweiz vertreten.













