Exascale Labs Holdings Inc. und EnergyBank haben ein unverbindliches Memorandum of Understanding unterzeichnet, um eine netzunabhängige KI-Recheninfrastruktur zu entwickeln, die auf schwimmenden Offshore-Windkraftanlagen und langlebigen Energiespeichersystemen basiert.
Im Rahmen der Vereinbarung wurde ein erstes Pilotprojekt unter dem Namen Zephyros-One geplant, bei dem mit Hilfe der modulären Rechenzentrentechnologie von Exascale sowie der Energiespeicher von EnergyBank eine Rechenkapazität von bis zu 800 Kilowatt bereitgestellt werden soll. Das Pilotprojekt wird rund um die schwimmende Windturbine Zephyros-One von Sustainable Energy Norway aufgebaut und durch private Investitionen sowie potenzielle öffentliche Finanzierungsmöglichkeiten finanziert.
Die Unternehmen planen ausserdem, eine Referenzarchitektur für zukünftige Projekte zu entwickeln, bei denen bis zu 10 Megawatt reiner Rechenkapazität pro Turbine verfügbar sein soll. Das vorgeschlagene System ist so konzipiert, dass Stromerzeugung, Speicherung, Kühlung und Computing auf einer einzelnen Offshore-Plattform integriert werden können, sodass eine konventionelle Netzanschluss erforderlich ist und die Bereitstellung von KI-fähigen Rechenzentren möglicherweise beschleunigt werden kann.
Das Memorandum verpflichtet beide Parteien weder zum Fortführen des Pilotprojekts noch zu einem späteren Einsatz. Etwaige Projekte unterliegen weiterhin einer technischen Bewertung, endgültigen Vereinbarungen, der Finanzierung und den regulatorischen Genehmigungen.
Hoansoo Lee, CEO von Exascale, sagte, dass der Wachstum der AI-Infrastruktur nicht von der Verfügbarkeit von Chips abhängig ist, sondern von der Fähigkeit, Energie im grossen Umfang sicherzustellen und bereitzustellen, und zwar innerhalb von wirtschaftlich machbaren Zeitrahmen.













