Sunrise und Salt, die zweit- und drittgrößten Mobilfunkanbieter der Schweiz, haben ein unverbindliches Memorandum unterzeichnet, um die Zusammenarbeit bei der Aufrüstung der Mobilfunknetzinfrastruktur in ländlichen und weniger dicht besiedelten Gebieten auszubauen.
Das vorgeschlagene Kooperationsprojekt hat zum Ziel, die Mobilfunkabdeckung, das Signalempfang und die Verbindungsqualität in ganz Deutschland zu verbessern, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Unternehmen. Bei den Gesprächen geht es um die gemeinsame Errichtung von Basisstationen und anderen Anlagen des Funkzugangsnetzes, wobei gleichzeitig die Unabhängigkeit des Wettbewerbs gewahrt bleibt.
Sunrise und Salt betonen, dass eine endgültige Einigung eine neu gestartete technische und planende Überprüfung sowie regulatorische Genehmigungen erforderlich macht. Die Betreiber werden auch bei fortgeführter Kooperation separate Kernnetze, Frequenzlizenzen, Preisstrukturen, Produktangebote und Vertriebsstrategien aufrechterhalten.
Die Initiative erfolgt im Rahmen breiterer industrieweiter Bemühungen, die Konnektivität in unterversorgten Regionen zu verbessern und dabei die Wettbewerbsdynamik auf dem konzentrierten Schweizer Telekommunikationsmarkt zu berücksichtigen.













