Der Schweizer Vermögensverwaltungsanbieter Partners Group hat seine Private-Credit-Position und Minderheitsbeteiligung bei Gong cha, der internationalen Bubble-Tea-Kette, verkauft. Die Transaktion folgte einem Abkommen von TA Associates zum Verkauf des Unternehmens an Bain Capital, das Reuters zufolge einen Deal in Höhe von bis zu 2 Milliarden USD verteuern könnte.
Die Partners Group stellte 2019 zunächst ein Finanzierungspaket in Höhe von über 200 Millionen US-Dollar zur Verfügung, um die Übernahme von Gong cha durch TA Associates zu unterstützen. Das in Zug ansässige Unternehmen fungierte als einziger Senior-Darlehenser. Außerdem erhielt es eine Beteiligung am Unternehmen. Der Exit erfolgt zum selben Zeitpunkt, als TA Associates die Beteiligung aufgibt, wodurch die Partners Group sowohl ihre Verbindlichkeiten als auch ihre Minderheitsbeteiligungen realisieren kann.
Gong cha, das 1996 auf Taiwan gegründet wurde, hat seit der Beteiligung der Partners Group in über 2.200 Standorten in 33 Märkten expandiert. Der jährliche Getränkeumsatz beträgt heute über 150 Millionen Einheiten und ist auf organischem Wachstum sowie Zukäufen basierend, darunter der Kauf der Master-Franchise-Rechte für 170 Geschäfte in den USA. Das Unternehmen führte zudem sein 'Digital Kitchen'-Konzept ein, das automatisierte Systeme für die ZUBEREITUNG und SERVICE von Getränken nutzt.
Zongwen Tan, Head of Direct Lending Asia bei Partners Group, unterstrich die strategische Ausrichtung der Kette mit der Investmentthesi der Gesellschaft und erwähnte die Fähigkeit von Gong cha, von Wachstumsmöglichkeiten zu profitieren, gleichzeitig Wettbewerbsvorteile und erfahrenes Führungspersonal zu behalten. Der Ausstieg stellt einen weiteren Schritt in den Rückzug von Partners Group aus den asiatischen Privatarientemarkten dar, auf denen das Unternehmen seit 15 Jahren über lokale Teams operiert, die sowohl High-Yield- als auch Subordinated-Direktankauf-Dienstleistungen anbieten.












