Die malische Regierung hat die erste Zwischenverlängerung der Explorationslizenz Sanankoro II genehmigt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des Sanankoro-Goldprojekts (AIM: CORA) im Süden Malis.
Die Verlängerung folgt auf eine Umstrukturierung der Lizenzen, die darauf abzielt, die Bergbauinfrastruktur in einem einzigen Genehmigungsgebiet zusammenzufassen. Cora-Chef Bert Monro bezeichnete die Genehmigung als bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur Erteilung einer Abbaugenehmigung für Sanankoro. Die verlängerten Lizenzen ermöglichen es dem Unternehmen, die Umstrukturierung abzuschliessen und einen Antrag für eine 100 Quadratkilometer grosse Abbaugenehmigung einzureichen.
Das Sanankoro-Goldprojekt umfasst fünf zusammenhängende Lizenzen im Yanfolila-Goldgürtel, die derzeit eine Fläche von 84,11 Quadratkilometern unter der Explorationslizenz abdecken. Cora hält zudem Lizenzen für Bokoro II und Kodiou, die im Rahmen des umfassenden Lizenzumstrukturierungsprozesses ebenfalls verlängert werden müssen.
Die Genehmigung erfolgt, nachdem Mali im März 2025 ein teilweises Moratorium für Bergbaulizenzen aus dem Jahr 2022 aufgehoben hatte. Dadurch können Erneuerungen und der Übergang von der Exploration zum Abbau bearbeitet werden. Neue Lizenzanträge sowie die Übertragung von Explorationslizenzen bleiben jedoch weiterhin ausgesetzt.
Parallel dazu führt Cora die Front-End-Engineering-Design-Arbeiten sowie ein Bohrprogramm zur Erschliessung von Lagerstättenverlängerungen und nahegelegenen Zielen durch. Im April 2026 sicherte sich das Unternehmen 120 Millionen Dollar an Goldstream-Finanzierung, um die Entwicklung bis zur Produktion zu finanzieren. Die wahrscheinliche Reserve des Sanankoro-Projekts beläuft sich auf 531.000 Unzen bei 1,13 Gramm pro Tonne.
Die Explorationslizenz Sanankoro II wurde ursprünglich am 2. März 2021 vergeben. Ihre erste Verlängerung markiert Fortschritte in einem Sektor-Umstrukturierungsprozess, der die Genehmigungsverfahren für Goldprojekte in Mali vereinfachen könnte.












