Die Aktien des Dentalimplantat-Herstellers Straumann Holding AG schwankten am Donnerstag nach gemischten Reaktionen der Analysten auf die Ergebnisse des zweiten Quartals und notierten nach einem Tageshoch nahe der Marke von 104 Franken stabil um die 102 Franken.
Die Deutsche Bank senkte die Aktie von Buy auf Hold und reduzierte ihr Kursziel von CHF 119 auf CHF 99, indem sie Bedenken hinsichtlich des Bewertungsniveaus äußerte. Die Bank wies darauf hin, dass die Aktien von Straumann zu rund 26fachen den prognostizierten Ergebnis für 2027 gehandelt wurden, was nach ihrem Einschätzung zu viel ist. Im Gegensatz dazu behielt JPMorgan die Bewertung als übergewichtet bei und erhöhte ihr Kursziel von CHF 123 auf CHF 136, wodurch die organische Wachstumskurve des Unternehmens unterstrichen wurde. Barclays und BMO Capital behielten ihre positive Einschätzung bei, reduzierten jedoch ihre Zielkurse geringfügig.
Die gemischte Analytik rekapitulierte die Ergebnisse von Straumann im 2. Quartal, in dem ein organisches Umsatzwachstum von 8,5 % verzeichnet wurde und damit die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2026 übertroffen wurden. Das Unternehmen hat außerdem seine Prognose für die Profitabilität im Gesamtjahr erhöht und richtet sich zur Verbesserung der Kern-EBIT-Marge ein Ziel von 140 bis 170 Basispunkten. Die Aktie hatte am 19. August nach der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse stark abgenommen.
Die Übergabe der Führung bei Straumann soll bis Ende des Geschäftsjahres abgeschlossen sein, wobei Guillaume Daniellot als CEO zurücktritt und Christopher Norbye die Führung übernimmt. Der breitere US-Aktienmarkt zeigte in der Sitzung moderate Gewinne mit einem Plus von 0,3 % für den S&P 500 und 0,5 % für den Nasdaq.












