Die Aktien von Solstice Advanced Materials Inc. (NASDAQ:SOLS) stiegen am Donnerstag im After-Handling-Handel um 14 %, nachdem das Unternehmen und Element Solutions Inc. (NYSE:ESI) ihr geplantes Verschmelzungsabkommen gegenseitig gekündigt haben.
Die Kündigung, die nach Börsenschluss bekannt gegeben wurde, stammte aus dem Feedback der Aktionäre beider Unternehmen zu den strategischen und finanziellen Vorzügen des Deals. Gemäss der gemeinsamen Erklärung werden für weder die eine noch die andere Seite Kündigungsgebühren erhoben.
Die Aktien von Solstice stiegen zusammen mit einem 4%igen Anstieg der Aktien von Element Solutions in der gleichen Nachtgeschäftssitzung. Dieser Schritt spiegelt das Vertrauen der Investoren in die eigenständige Wachstrategie von Solstice wider, wie von der Unternehmensleitung dargelegt.
Das Kuratorium von Solstice ermächtigte zu einem Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 500 Millionen US-Dollar, was Vertrauen in die langfristigen Perspektiven des Unternehmens signalisiert. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Rajeev Gautam erklärte, dass das Unternehmen den Input der Aktionäre schätzt, insbesondere was die Begeisterung für die unabhängige Wachstumsstrategie von Solstice betrifft. Der CEO David Sewell betonte den Rückkauf als Stärkung des Vertrauens der Geschäftsführung in die Strategie des Unternehmens und seine Fähigkeit, Wert für die Aktionäre zu generieren.
Ian G.H. Ashken, Vorsitzender von Element Solutions, anerkannte die überzeugende Begründung für die geplante Transaktion, u.a. die Stärke des aktuellen Führungsteams, die Unternehmenskultur und das Geschäftsportfolio des Unternehmens.
Die Entscheidung erfolgt, nachdem Solstice aktualisierte Ausführungen für das Gesamtjahr 2026 gegeben hat. Die Nettoverkäufe werden zwischen 4,125 Milliarden US-Dollar und 4,185 Milliarden US-Dollar liegen, das justierte EBITDA zwischen 1,035 Milliarden US-Dollar und 1,055 Milliarden US-Dollar. Das justierte verdünnte EPS wird zwischen 2,75 US-Dollar und 2,95 US-Dollar liegen. Für das dritte Quartal werden die Nettoverkäufe auf zwischen 990 Millionen US-Dollar und 1,03 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Die Fusion, die die Vereinigung zweier Spezialchemieunternehmen hätte vorgesehen, wurde ohne finanzielle Sanktionen beendet, was beiden Firmen die Möglichkeit gab, eigene Strategien zu verfolgen.












