Die Aktien von Shurgard Self Storage fielen am Dienstag um 3 % auf 22,75 € und setzten damit den Rückgang fort, der die Aktie auf ein neues 52-Wochen-Intraday-Tief von 22,70 € brachte.
Der Absturz geht auf die Senkung von Deutsche Bank für das in Brüssel notierte Unternehmen von Buy auf Hold sowie auf eine Senkung des Kursziels von 37 auf 27 Euro zurück – das entspricht einem Rückgang von über 27% in einem einzigen Papier. Als Gründe für die vorsichtigere Haltung nennt die Bank steigende Fixkosten, einen wachsenden Preiswettbewerb und die Empfindlichkeit gegenüber Schwankungen in der Auslastung und Schwankungen bei den Swap-Zinssätzen.
Die Deutsche Bank war nicht die einzige, die ihre Auskunft überarbeitet hat. Berenberg, JPMorgan, Morgan Stanley und Kepler Cheuvreux haben alle ihre Preisziele für Shurgard seit der Veröffentlichung der Zwischenberichte für das erste Halbjahr 2026 senkt.
Shurgard meldete ein justiertes EPS von 0,77 Euro für das Halbjahr, ein Rückgang von 5,7 % gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittliche Belegungsrate sank auf 83,6 %, während das Management seine mittelfristigen Finanzziele vollständig zurückzog. Die Umsatzwachstumszielspanne für Ganzes 2026 wurde von zuvor 6 % bis 8 % auf jetzt 3,5 % bis 4,5 % gesenkt. Die unterliegende EBITDA-Zielspanne wurde ebenfalls von 278 Millionen bis 289 Millionen Euro auf 263 Millionen bis 268 Millionen Euro gesenkt.
Der breitere Markt konterte kaum Unterstützung. Die US-Indizes einschließlich des S&P 500, des Dow Jones und der Nasdaq bewegten sich nahe dem Stand der Werke, was darauf hindeutet, dass der Abverkauf eher durch firmenbesonderliche Faktoren als durch makroökonomische Hindernisse getrieben wurde. Shurgard ist im belgischen BEL-20-Index unter dem Symbol SHUR notiert.











