Senegal hat gemäss einer Mitteilung des Wirtschaftsministeriums den Überweisungsprozess für eine Couponzahlung auf seine US-Dollar-Anleihe mit Fälligkeit 2048 eingeleitet, die für den 13. September geplant ist.
Der Schritt folgt auf eine auf Mitarbeiterebene erzielte Einigung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über ein Kreditpaket von 2.2 Milliarden US-Dollar über drei Jahre. Alioune Diouf, Leiter der Abteilung für Kapitalmärkte im Wirtschaftsministerium, betonte, dass die Behörden weiterhin bestrebt seien, ihre Schuldendienstverpflichtungen ohne Aussetzung zu erfüllen.
«In dieser Vereinbarung wurde von den Behörden keine Aussetzung des Schuldendienstes erwähnt … Wir werden unser Bestes tun, um unsere Verpflichtungen zu erfüllen», erklärte Diouf. Die Aussage unterstreicht den Willen der Regierung, trotz fiskalischer Herausforderungen den Schuldendienst aufrechtzuerhalten.
Senegals internationale Anleihen legten nach der Bekanntgabe zu. Daten von Tradeweb zeigten, dass die Anleihe 2048 um 2.5 Cent auf ein Gebot von 51.47 Cent pro Dollar zulegte. Die Verbesserung spiegelt das gestiegene Anlegervertrauen in Zusammenhang mit der IWF-Vereinbarung wider.
Laut IWF-Angaben belief sich die Schuldenlast des Landes Ende 2024 auf 132 Prozent des BIP, was die Belastung der öffentlichen Finanzen verdeutlicht. Die aktuelle Regierung hat zudem eingeräumt, dass die vorherige Regierung Milliarden von Dollar an Kreditaufnahmen nicht korrekt ausgewiesen habe, was zusätzliche Bedenken hinsichtlich der Haushaltstransparenz aufwirft.












