Die Aktien von SAP fielen am Dienstag um 3,4 % auf 179,14 €, was sich als Fortsetzung eines kürzlichen Rückgangs erwies, nachdem UBS den deutschen führenden Anbieter von Unternehmenssoftware von "Kaufen" auf "Neutral" herabgestuft hatte.
Den Rückgang verzeichnen die Analysten von UBS trotz der Senkung ihres Kursziels für SAP von 201 auf 164 Dollar, was typischerweise ein Signal für die langfristige Entwicklung des Aktienkurses ist. UBS-Analyst Michael Briest hob die Bedenken in Bezug auf den Tempo der Bereitstellung von agentiellem KI bei SAP hervor und stellte fest, dass das Unternehmen nur 17 KI-Agenten allgemein verfügbar gemacht hatte und weitere 15 in der Ramp-up-Phase waren. Das Ziel von 200 Agenten bis Jahresende wurde als ehrgeizig beschrieben, angesichts der derzeitigen Entwicklung.
Der zusätzlichen Druck auf die Aktie von SAP entstammt den Erwartungen eines leichten Wachstumsetaps beim Cloud-Aufkommen im zweiten Halbjahr 2026, so die am Montag veröffentlichten und am Dienstag an die Kunden weitergegebenen Marktkommentare. Die Notizen wurden am 25. August veröffentlicht, nachdem die Märkte geschlossen hatten, und wurden am nächsten Tag an die Kunden weitergegeben.
Die Aktien von SAP waren in den vergangenen vier Wochen um etwa 48 % gestiegen nach zuvor stattgefundenem Rückgang im Juli, aber der jüngste Kursverlust setzte einen Teil dieser Gewinne aus. Die Aktien erreichten ein Tageslow von 178,89 € und gingen bei 180,17 € in die Handelssitzung, deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 244,30 € und über dem 52-Wochen-Tief von 127,50 €.
Der breitere deutsche Markt, gemessen am DAX 40, notierte moderat in positiver oder flacher Haltung, was darauf hinweist, dass der Druck auf SAP unternehmensspezifisch war und nicht durch indexweitere Faktoren verursacht wurde.













