S&P Global Ratings hat die langfristige Unternehmenskreditnote von Somnigroup International Inc. am Freitag von 'BB' auf 'BB+' angehoben und begründete dies mit dem verminderten Fremdkapital und der verbesserten finanziellen Flexibilität. Zudem erhöhte die Agentur die Bonitätswerte für die Senior-Noten der Gesellschaft auf 'BB+'; die Ratingkategorie "Recovery" blieb bei '4' unverändert. Das 1,5 Milliarden US-Dollar betragende Senior-Sicherheits-Terminloan B erhielt eine bestätigte Note von 'BBB-'.
Das Upgrade ist Teil der Deleveraging-Anstrengungen von Somnigroup, bei denen der S&P-justierte Verschuldungsgrad auf 3,5x im Zeitraum von 12 Monaten, der zum 30. Juni 2026 endete, gesunken ist, wobei er zuvor den pro forma Wert von 3,8x vor dem Erwerb der Mattress Firm erreichte. Die S&P prognostiziert, dass der justierte Verschuldungsgrad weiter sinken wird und im Geschäftsjahr 2026 auf circa 3,2x zukommt, wobei ein potenzieller Ratingerhöhung erfolgen könnte, wenn der Verschuldungsgrad unter 4x bleibt. Der justierte EBITDA wuchs im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 15 %.
Somnigroup verzeichnette im 2. Quartal des Jahres 2026 einen Umsatzrückgang von 3 %, wobei das Einheitenvolumen der Bettwarenkategorie in den mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich sank. Trotz dieser Entwicklung prognostiziert S&P für das gesamte Jahr 2026 ein Umsatzwachstum von etwa 2 %. Die Marken und Eigenmarkenprodukte der Gesellschaft dürften berechtigtungsweise 60 % der Umsätze von Mattress Firm im Jahr 2026 ausmachen, gegenüber einem Anteil von weniger als 50 % vor der Akquisition.
Im Juli 2026 änderte die Somnigroup ihre Kreditzusagen und zog eine Revolving-Kreditlinie von 1,7 Milliarden USD und eine Terminkreditlinie A von 1,2 Milliarden USD hinzu, wobei die Laufzeiten bis 2031 verlängert und zusätzliche Liquidität in Höhe von 700 Millionen USD bereitgestellt wurde. Die zusätzlichen Mittel wurden verwendet, um einen Teil der ausstehenden Terminkreditlinie B abzuzahlen und die jährlichen Zinskosten um etwa 5 Millionen USD zu reduzieren.
S&P hat dem Rating einen positiven Ausblick verliehen, was die Erwartungen einer nachhaltigen Leverage-Reduktion und des EBITDA-Wachstums widerspiegelt. Die Ratingagentur wies auch auf den geplanten All-Stock-Einkauf von Leggett & Platt hin, dessen Wert geschätzt auf etwa 2,5 Milliarden US-Dollar beläuft und dessen Abschluss im 3. Quartal 2026 erwartet wird, unter Vorbehalt von regulatorischen Genehmigungen. Die Transaktion gilt als leverage-neutral, mit der kombinierten Einheit, die pro forma einen Umsatz von etwa 11 Milliarden US-Dollar und ein bereinigtes EBITDA von etwa 2 Milliarden US-Dollar liefern wird.













