Die langfristigen amerikanischen Treasury-Zinsen sind aufgrund der robusten wirtschaftlichen Aktivität gestiegen, nicht wegen steigender Inflationsängste, erklärte John Williams, Vorsitzender der Federal Reserve Bank of New York, am Montag.
Auf einer Veranstaltung von CNBC verdeutlichte Williams, dass die steigenden Kreditkosten auf eine stärkere als erwartet wachsende US-Wirtschaft sowie erhebliche Investitionen in künstliche Intelligenz, Datenzentren und umfassendere technologische Sektoren zurückzuführen sind. Der steigende Druck auf die Zinsen spiegelte seine Überzeugung wider, dass die Wachstumserwartungen ungebrochen sein werden, wobei er betonte, dass die Inflationserwartungen weiterhin nahe an dem 2%-Ziel der Fed verankert seien.
Williams erkannte an, dass geopolitische Spannungen im Nahen Osten und jüngste Zölle dazu beitrugen, die Inflation über dem Ziel der Bank zu halten. Er betonte jedoch, dass die Fed keine zweiteiligen Inflationswirkungen aus den Zöllen beobachten habe und die jüngsten Inflationsdaten ermutigend seien. Der Arbeitsmarkt sei weiterhin stabil und solide und unterstütze die Aussichten für eine graduelle Disinflation.
Der Präsident der New York Fed bekräftigte, dass das Erreichen einer Inflationsrate von 2% in absehbarer Zukunft das primäre Ziel der Fed bleibt. Er äusserte auch Optimismus über die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile von KI und knüpfte eine starke Investitionsnachfrage an höhere Rentabilitäten. Williams sprach sich für das Ergebnis der Juli-Sitzung der FOMC aus und bemerkte, dass die Fed weitere Daten benötigt, bevor sie ihre nächste Entscheidungen zur Geldpolitik trifft. Er fügte hinzu, dass die Durchführung der Geldpolitik effektiv funktioniert, während die Muster beim Anlage der öffentlichen Schulden die Operationen der Zentralbank nicht komplizieren.












