Das Präsidentschaftswahlkampf in Brasilien hat sich verschärft, nachdem eine neue Umfrage zeigte, dass der Vorsprung des Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva auf den Senator Flavio Bolsonaro auf nur noch einen Promillepunkt vor dem Rückgang am Oktober zurückgeht.
Die jüngste Umfrage von Quaest im Auftrag von Globo lag Lula bei 42 % der Wahlabsichten, ein Punkt niedriger als in der vorigen Umfrage, während Bolsonaro auf 41 % stieg, eine Zunahme von einem Prozentpunkt. Die Ergebnisse widerspiegeln eine Verschiebung gegenüber der Umfrage vom 14. August, bei der Lula mit 43 % den Vorsprung auf 40 % hatte.
Die simulierten Ergebnisse der zweiten Runde weisen auf den kleinsten Vorsprung hin, den die jüngsten Umfragen für die Oktober-Wahl erzielt haben, was zeigt, wie eng die Wahlkampf steht. Die Daten deuten darauf hin, dass die Wahl mit weniger als zwei Monaten bis zur Urne noch unbeständig ist.
Die Umfrage von Quaest für Globo ist die neueste einer Reihe von Umfragen, die das Wählergefühl verfolgen, während die Nebendebatte immer mehr an heftigkeit zunimmt. Analysten halten fest, dass kleine Veränderungen in der öffentlichen Meinung den Ausgang der Wahl deutlich beeinflussen können angesichts der engen Differenz zwischen den Kandidaten.
Bei der Wahl wird der Nachfolger der aktuellen Regierung bestimmt, wobei der Run-off im Oktober nach der ersten Runde stattfinden soll.












