Das russische Verteidigungsministerium teilte am Samstag mit, dass seine Truppen drei ukrainische Dörfer unter ihre Kontrolle gebracht hätten, da die Kämpfe entlang mehrerer Fronten eskalierten.
Das Ministerium teilte über seinen Telegram-Kanal mit, dass russische Truppen das Dorf Khrapivschnaja im Gebiet Sumy und die Gemeinden Nowoj Torowka und Rubizhne im Gebiet Donezk einnehmen konnten. Die Angaben folgen auf intensiven Kämpfen in beiden Gebieten, in denen ukrainische und russische Kräfte mehrfach um strategische Positionen gefehdet haben.
In einer separaten Erklärung teilte das Ministerium mit, dass es ein Logistikzentrum in der Region Kyjiw angegriffen hatte, in dem Komponenten für ukrainische ballistische Räumungssysteme angeblich aufbewahrt wurden. Das Ministerium gab jedoch keine weiteren Details über die Auswirkungen des Angriffs oder die Art der angegriffenen Komponenten bekannt.
Reuters merkte an, dass sie die russischen Behauptungen nicht unabhängig überprüfen konnte. Die Ukraine hat sich bisher nicht zu den angeführten Fortschritten oder dem angeblich erfolgten Angriff auf das Logistikzentrum in Kiew geäussert. Die Entwicklungen kommen, nachdem sich die diplomatischen Bemühungen zur Vermittlung eines Waffenstillstands verzögert haben, während beide Seiten weiterhin Positionen in umstrittenen Regionen stärken.
Die jüngsten Vorwürfe folgen einem Muster konkurrierender Narrative aus Moskau und Kiew, in denen jeder den anderen beschuldigt, die Feindseligkeiten in den letzten Wochen zu eskalieren. Der seit drei Jahren andauernde Konflikt hat zeitweilige Veränderungen im Revierkontrollstatus erlebt, wobei beide Seiten häufig die Richtigkeit von Meldungen vom Schlachtfeld infrage stellen.













