Raymond James hat Advanced Micro Devices am Dienstag von einer Empfehlung mit einem Kursziel von "Outperform" auf "Strong Buy" erhöht und das Kursziel von 565 USD auf 641 USD angehoben. Grund hierfür ist die sich ergebende Nachfrage nach KI-basierten Servern.
Die Firma setzt voraus, dass sich AMDs Umsatz im Schnitt jährlich um 44 % in den kommenden fünf Jahren erhöht, um 2030 auf ungefähr 201 Milliarden Dollar anzuwachsen. Der langfristige Rahmen von Raymond James stimmt eng mit NVIDIAs Ziel von 200 Milliarden Dollar überein und liegt weiterhin unter AMDs eigenen Schätzung von 220 Milliarden Dollar. Der Prognosehorizont des Modells wurde bis 2028 verlängert.
Der Umsatz im Bereich Rechenzentren von AMD stieg im zweiten Quartal 2026 laut DA Davidson um 107 % gegenüber dem Vorjahr und um 16 % gegenüber dem Vorquartal. Die Bank erhöhte das Kursziel für die Aktie auf 550 US-Dollar und behielt die Einstufung "Buy" bei. BMO Capital startete die Berichterstattung mit der Einstufung "Übergewinnen" ("Outperform") und Phillip Securities bestätigte die Einstufung "Buy" jedoch mit einem Abschlag von 8 % bei der Prognose für das Jahr 2026, aufgrund erwartet sinkender Aussichten für die Kunden- und Gaming-Segmente.
Benchmark behielt eine Kaufempfehlung bei, obwohl der Aktienkurs von AMD nach den Ergebnissen um etwa 8 % bis 9 % zurückging. Die Abwärtsbewegung führte Benchmark auf die erhöhten Erwartungen zurück, die nach AMDs Veranstaltung zu künstlicher Intelligenz und Intels starken Quartalsbericht entstanden waren. TD Cowen bestätigte ebenfalls die Kaufempfehlung und betonte den günstigen Ausblick für AMDs Geschäft im Bereich der Rechenzentren.
Die Upgrades und Preisanpassungen folgen den Ergebnissen von AMD im 2. Quartal 2026, die die Erlöse und Gewinne über die Erwartungen übertrafen und die Zuversicht in die Positionierung des Unternehmens auf dem Markt für KI-Server stärken.













