Der finnische Hersteller von Fischereigebrauch, der Rapala VMC Group, meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Vergleichsbetriebsgewinn, der sich im Vergleich zum Vorjahr um 57 % auf 13,5 Millionen Euro erhöhte. Der Buchgewinn belief sich auf 15,8 Millionen Euro, wozu 2,5 Millionen Euro aufgrund der US-Zollerstattungen im Rahmen des IEEPA-Programms hinzukamen.
Im ersten Halbjahr 2026 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 134,8 Millionen Euro, was einem Anstieg von 11% gegenüber vergleichbaren Währungswerten und einem nominalen Gewinnzuwachs von 7% entspricht, nachdem die Auswirkungen von Währungsverkehrswertschwankungen berücksichtigt wurden. Der Netto-Gewinn stieg auf 8,5 Millionen Euro von 2,3 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Jahres 2025, während der Gewinn pro Aktie 0,19 Euro betrug. Der operativa Cashflow stieg auf 16,7 Millionen Euro von 6,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Die regionale Entwicklung zeigte Nordamerika als den Hauptwachstumstreiber, der etwa 60% der weltweiten Umsätze ausmachte und in Q1 ein vergleichbares Währungswachstum von 19% erzielte. Der vergleichbare Betriebsertrag in der Region stieg im Vergleich zu einem Jahr zuvor um 57%. In Europa herrschten ungleiche Bedingungen, da die Kontinentalmärkte im 2. Quartal um 4% zurückgingen aufgrund von Hitzewellen und Dürre, während die nordischen Länder dennoch widerstandsfähig blieben. Lateinamerika und Asien bewegten den Vergleichsumsatz im 2. Quartal um 11% an und wurden vom neuen Distributionsvertrag mit Okuma in Chile unterstützt, während Asien weiterhin von Handelskonflikten und einem schwächeren Verbraucherklima belastet wurde.
Das Management hob seine prognose für das vergleichbare operative Ergebnis für das volle Jahr 2026 auf einen Bereich von 12–14 Millionen EUR an, wobei höhere Umsätze und EBITDA in Q3 erwartet werden. Das Unternehmen plant, in der zweiten Hälfte der Zeit die Ausgaben für Marketing und Produktentwicklung stufenweise zu erhöhen. Die netto Verzinsungsgebühren reduzierten sich auf 60 Millionen EUR, was gegenüber dem 4. Quartal 2025 um 13 Millionen EUR weniger ist, während der Finanzierungshaushalt sich auf 2,28 verbesserte.
Die Führungskräfte stellten fest, dass die Juli-Tarifanpassungen gemäß US-Paragraph 301 weniger streng waren, als erwartet. Weitere Tarifankündigungen wurden jedoch weiterhin nach dem Labor Day erwartet. Der Geschäftsführer zeichnete die Margenschutz-Maßnahmen als wichtigste Priorität aus und betonte, dass die Effekte auf der Umsatzseite zweitrangig seien, wenn es um die Rentabilität ging.












