Postal Realty Trust (PSTL) erhöhte seine Prognose für den Jahreserwerb von 120 Millionen USD auf 150 Millionen USD auf der 17. jährlichen Midwest IDEAS Conference am 26. August 2026 und erreichte damit sein höchste Jahreserwerbsziel seit sieben Jahren.
Der REIT, der sich auf gemietete Posteinrichtungen konzentriert, wies eine Verschuldungsquote von 4,6-mal auf, was unter dem oberen Limit von 5,5-mal liegt und von einem ursprünglichen Ziel von 7-mal geringer ist. Die Geschäftsführung wies darauf hin, dass eine umfassende Wachstumsstrategie die Neuvermietung zu Marktpreisen mit jährlichen Erhöhungen um 3 % kombiniert, die nun in alle Mietverträge bis 2027 integriert sind. Der Umsatzwachstum in den Filialen wird für 2027 auf 6,5 % angesichts 75 % durch Marktpreisanpassungen und 25 % durch Erhöhungen aufbauschrieben.
Das Portfolio des Unternehmens umfasst etwa 2.000 Millionen Quadratmeter, was einem Marktanteil von 8 % am Gesamtmarkt von geschätzten 15 Milliarden Dollar für gemietete Postanlagen entspricht. Rund 30 % der Mietumsätze endet in den kommenden Jahren, was Chancen für Anpassungen des Mietpreises bietet. Rund 50 Millionen USD an nicht eingesetztem Eigenkapital stehen für Zukäufe zur Verfügung.
Postal Realty hat seine Dividende seit sieben Jahren in Folge angehoben, wobei jährlich Steigerungen in Höhe von etwa 1% anvisiert werden und ein Ziel einer Anteilzahlung aus den operativen Mitteln (Adjusted funds from operations/AFFO) von 65% verfolgt wird. Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei 4,19%, gegenüber 100% des Cashflows/AFFO bei der IPO 2019 und 70% im zweiten Quartal. Der historische AFFO pro Aktie steigt jährlich durchschnittlich um etwa 6%, wobei der erwartete Verdienststeueraufschlag weitere 2% zum jährlichen Wachstum beitragen wird.
Das Management legte Wert auf disziplinierte Akquisitkrieter und erklärte, dass alle Ziele dem Unternehmen von Tag eins an einen Mehrwert bringen müssten und das Umsatz in fünf Jahren um 5 % wachsen sollten, ohne dass das Volumen über die Profitabilität gestellt wird. Insider besitzen ungefähr 13 % bis 14 % des Umlaufkapitals, und die Führungskräfte erhalten ihre Vergütung ausschliesslich in Aktien ohne Geldbonus.












