Der Chief Financial Officer von Ginkgo Bioworks Holdings, Steven Coen, verkaufte am 24. August 2026 insgesamt 330 Aktien der Class A Common Stock für 2.302 US-Dollar zu einem Kurs von 6,977 US-Dollar je Aktie. Die Transaktion erfolgte als Sell-to-Cover, um die steuerlichen Abzugsverpflichtungen aus der Vesting-Phase von Restricted Stock Units zu erfüllen, wie aus den regulatorischen Meldungen hervorgeht.
Die Restricted Stock Units waren am 21. August 2026 vestet, nach zwei verschiedenen Vesting-Plänen, die jeweils am 1. Mai 2024 in Kraft getreten waren. Insgesamt wurden durch diese Vesting-Ereignisse 743 Aktien erworben, davon unterlagen 587 Aktien einer anfänglichen 25-prozentigen Vesting-Phase, gefolgt von 36 gleichen monatlichen Raten, und 156 Aktien einer anfänglichen 2/48stel-Vesting-Phase, gefolgt von 46 gleichen monatlichen Raten. Coen hielt nach der Transaktion noch 51.851 Aktien der Ginkgo Bioworks Common Stock.
Ginkgo Bioworks meldete für das Q2 2026 einen bereinigten Verlust von 0,92 US-Dollar je Aktie, was einer Verbesserung gegenüber dem erwarteten Verlust von 1,05 US-Dollar entspricht. Der Umsatz ging jedoch im Jahresvergleich um 48 Prozent auf 20 Millionen US-Dollar zurück und verfehlte die Prognose von 29,9 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen beendete das Quartal mit einer gesamten Liquidität von 389 Millionen US-Dollar und bestätigte seine Guidance für den Cash Burn im Gesamtjahr von 125 Millionen bis 150 Millionen US-Dollar.
Die Analysten von TD Cowen stuften Ginkgo Bioworks von Buy auf Hold herab und senkten das Kursziel von 12,00 US-Dollar auf 9,00 US-Dollar. Als Gründe wurden Wachstumsunsicherheiten sowie der kapitalintensive Übergang hin zu Datapoints und Autonomous Labs genannt. Die Aktie schloss mit 7,54 US-Dollar und liegt deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 17,58 US-Dollar. Laut InvestingPro verbrennt das Unternehmen zudem schnell Cash.













