Eine Umfrage von Reuters/Ipsos unter 1.166 US-Amerikanern, die zwischen dem 14. und 17. August durchgeführt wurde, ergab, dass 63 % der Befragten der Ansicht waren, dass es für Präsident Donald Trump und seine Familie nicht angebracht sei, während ihrer Amtszeit Einkünfte aus Kryptowährungsinvestitionen zu erzielen. Die Ergebnisse zeigen eine ausgeprägte Parteiendivision: 69 % der Republikaner unterstützten die Investitionen, während 92 % der Demokraten sich dagegen aussprachen.
Die Umfrage folgt einer im Juni veröffentlichen Aussage des US-amerikanischen Amtes für Regierungsethik, in der angemerkt wurde, dass Trump im Jahr 2025 1,4 Milliarden US-Dollar mit Krypto-bezogenen Investitionen verdient hatte, darunter von Projekten seiner Familiengesellschaft World Liberty Financial und dem Meme-Koin Official Trump (TRUMP). Die Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, stellte klar, dass es bei diesen Investitionen keine Konflikte von Interessen gibt.
Die Kritik von Gesetzgebern hat sich intensiviert. Der Vorsitzende der Minderheitsfraction im Senat, Chuck Schumer, plante im Juli die Vorlage eines Gesetzes, das eine Bundesbehörde für Korruption schaffen soll, und nannte speziell Trumps Krypto-Geschäfte als Beispiele. Der Präsident äußerte sich bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus zusammen mit Vertretern der Branche und betonte die Unterstützung für den Digital Asset Market Clarity Act, ein Gesetz, das die rechtliche Aufsicht über digitale Assets klarer definieren soll. Das Gesetz wird am 15. September zur Abstimmung stehen.
Die Kryptofirma der Familie Trump hat kürzlich die Zustimmung des Amtes des Comptrollers of the Currency für eine Treuhandvermessung erlangt, was den regulatorischen Prüfungen ihrer finanziellen Aktivitäten zugute kommt.












