US-Präsident Donald Trump kündigte am Donnerstag eine umfassende neue wirtschaftliche Kampagne gegen den Iran an und warnte vor "katastrophalen wirtschaftlichen Folgen" für jedes Land, das Geschäfte mit Teheran macht. Die Maßnahmen, die als die "schärfsten wirtschaftlichen Schritte, die je gegen ein Land getroffen wurden", bezeichnet wurden, markieren einen strategischen Kurswechsel hin zu dauerhaftem wirtschaftlichem Druck anstelle militärischer Maßnahmen im laufenden Konflikt.
Die Ankündigung folgt auf die Erklärung des Irans, dass die Straße von Hormuz bis zum Einhalten eines zwischenzeitlichen Abkommens durch die USA, das Anfang der Woche auslief, ohne dass eine der Vertragsparteien ihre Bereitschaft zur Verlängerung dieser Vereinbarung klarmachte, geschlossen bleiben wird. Vor dem Ende des Krieges in Ende Februar entfiel rund 20 % der weltweiten Öllieferungen und des Transportes von Flüssigerdgas über diese Straße. Laut Seeverkehrsdatensätzen hat die Tankeraktivität stark nachgelassen, obwohl die USA versichern, dass die Straße weiterhin geöffnet ist.
Der iräische Außenminister Abbas Araghchi beschuldigte Trump, das Rampenlicht von den "unprecedenteden Schulden und den explodierenden Zinskosten", denen Washington gegenüber steht, abzulenken. Er behauptete, dass eine "Verzeichnung von gescheiterten Politiken" nur zu "weiterer Niederlage" führen würde. Teheran ist bereits streng mit US-Sanktionen gegen seinen Ölsektor konfrontiert, wobei Washington den iranischen Häfen blockiert.
Trump bezeichnete die Initiative als »wirtschaftlichen Krieg und Isolation in beispielloser Weise« und erklärte sie zu einem »wirtschaftlichen D-Day«, der die Unterstützung der Verbündeten erfordere, um die Bedrohung durch den Iran zu isolieren und zu beseitigen. Er betonte erneut, dass es nicht zugelassen werde, dass der Iran Atomwaffen erhält. Das Weiße Haus hat noch keine konkreten Angaben zum Umfang oder zur Umsetzungstiming der neuen Maßnahmen gemacht.












