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Märkte/RohstoffeArticle

Die Ölpreise steigen, da die Engpässe beim Angebot die Aufstockung der Rohölbestände verdecken

Brent und WTI ernten weiterhin Gewinne im Brennpunkt Nahost und aufgrund der Engpässe bei der Veredelung, obwohl sich die US-Raffineriemuster für eine zweite Woche weiter erhöhen. Der Brent-WTI-Spread wächst auf 6,61 US-Dollar.

DC
David Chen · Commodities Desk · 22 Aug 2026 · 02:04 · 2 Min. Lesezeit
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Die Ölpreise steigen, da die Engpässe beim Angebot die Aufstockung der Rohölbestände verdecken

Der West Texas Intermediate für Lieferungen im September stieg am Freitag um 2,01 USD, oder 2,38%, auf 86,40 USD, während der Brent Rohöl für den gleichen Kontrakt um 1,52% auf 93,01 USD stieg. Beide Benchmarks haben fünf Sitzungen lang in Folge zugelegt, wobei der Brent diese Woche über 4% stieg. Der Spread zwischen Brent und WTI verbreitete sich bis zum Settlement auf 6,61 USD und überschritt kurzzeitig im Tagesverlauf 7,90 USD, was auf Bedenken der Marktteilnehmer hinsichtlich von Wassertransport betreffen­den Lieferengpässen und nicht auf nationale Schwankungen zurückzuführen ist.

Die Preisentwicklung ist Folge der steigenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Die US-Regierung bezeichnete die neuen Sanktionen als "ökonomischen Krieg" und richtet sich gegen Finanzmechanismen, die der Iran für die Monetarisierung von Rohölexporte verwendet. Die Vereinigten Arabischen Emirate stellten alle Handels- und Finanztransaktionen mit dem Iran ein, nachdem sie Teheran wegen Raketenangriffs beschuldigt hatten. In diesem Monat wurden acht Schiffsinci­dente im Hormuskanal gemeldet, darunter drei Supertanker mit chinesischen Verbindungen, die ihre Transporterschla­gen abbrechen mussten, sowie ein Schiff, das in der Nähe des Wasserweges von einer Projektil getroffen wurde.

Die kommerziellen Rohölvorkommen in den USA stiegen in der vergangenen Woche um 4,4 Millionen Barrel, nachdem sie in der vorherigen Woche um 17,4 Millionen Barrel gestiegen waren, wie aus Regierungstaten hervorgeht. Die gesamten kommerziellen Lagerbestände beliefen sich auf 424,4 Millionen Barrel, nur 2 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt für diesen Zeitraum. Die Nachfragesteigerungen standen in Kontrast zu den verschärften Kraftstoffmärkten, wo die Distillatvorkommen um 1,5 Millionen Barrel auf ihren niedrigsten Stand seit über einem Monat zurückgingen. Die Verarbeitungsraten der Raffinerien steigen auf ihren höchsten Stand seit September 2019, was den Umschwung in der Marktspannung von der Rohölverfügbarkeit hin zu Logistik und Produktmerkmädern unterstreicht.

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Die Abweichung zwischen den steigenden Rohstoffbeständen und den sinkenden Destillatlagern weist auf ein strukturelles Ungleichgewicht hin. Die US-amerikanische Strategische Rohölreserve ist auf unter 300 Millionen Barrel gesunken, im Januar 1983 war der Wert noch höher. Zuvor genehmigte die Internationale Energieagentur eine Notmachung zur Entladung von 400 Millionen Barrel. Die kuwaitischen Produzenten haben weiterhin Rohöl über alternative Routen transportiert, doch der Verkehr durch die Hormus-Schlucht liegt nach wie vor weit unter den Vorkriegsniveaus von 130 bis 140 Transitten täglich, die vorher rund ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen abgewickelt haben.

Die Raffineriekapazität im Persischen Golf ist um 20 % von 9,6 Millionen Barrel pro Tag gesunken, die vor dem Konflikt registriert wurden. Diese Beschränkung kann nicht durch diplomatische Schlagzeilen behoben werden. Die U.S. Energy Information Administration hat in ihrer „Short-Term Energy Outlook“ vom 6. August prognostiziert, dass die kommerziellen Rohstoff-Lagerbestände der USA bis 2026 unter dem fünfjährigen Tiefpunkt für die Jahre 2021–2025 liegen werden. Der Aufwachs von 21,8 Millionen Barrel innerhalb von zwei Wochen widerlegte diese Annahme, wobei die Lagerbestände nun nur 2 % unterhalb des fünfjährigen Durchschnitts liegen.

Die EIA erhöhte ihre Brent-Preisprognose für das dritte Quartal auf etwa 85 USD pro Barrel, 11 USD höher als ihre vorherige Schätzung, vorausgesetzt, dass persistente Einschränkungen im Hormusgebiet und verminderte Lieferungen die weltweiten Lagerbestände abbauen. Die Agentur erhöhte außerdem ihre Schätzungen für die gezeitigte Produktion im Mittleren Osten und erwartet, dass der größte Teil der regionalen Produktion bis Anfang 2027 wieder nahe den Durchschnittswerten vor dem Konflikt liegen wird.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
David Chen
Commodities Desk

David reports on energy, metals and agricultural markets, tracking how supply signals and safe-haven demand move prices across the commodities complex.

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