Nvidia Corp erhöht die Serverpreise für Kunden um mehr als 15%, und zwar aufgrund eines starken Anstiegs der Speicherkosten, berichten Branchenquellen. Die Preisanpassungen, die auf Systeme aus dem frühen Jahr 2025 Anwendung finden dürften, variieren je nach Chipgeneration und Speicherkonfiguration. Nvidia hat auch die Preise für seine Gaming-orientierten PC-Grafikkarten erhöht, berichtete Bloomberg.
Die Preissteigerungen kommen, weil Nvidias Flaggschiff-KI-Beschleunigerchips, einschließlich der Prozessoren Vera Rubin und Grace Blackwell, stark auf DRAM-Kapazität angewiesen sind. Das Unternehmen berechnet pro Chip zehntausende Dollar; die Bruttomarge liegt bei 75 %. Vertragsbasierte Serverbauer haben großen Rechenzentren – darunter Microsoft, Google, Oracle, Amazon und Meta – über private Nachrichten über die bevorstehenden Kostensteigerungen in Kenntnis gesetzt.
Die Speicherchiphersteller Samsung Electronics, SK Hynix und Micron dominieren die globale DRAM-Produktion und besitzen durch die steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur eine starke Preisverhandlungsposition. Während Cloud-Anbieter eigene Chipprogramme entwickeln, sind sie dennoch von Nvidia abhängig bei Ausbauten von Datenzentren, da alternative Lieferquellen begrenzt sind.
Die Preisanhebungen verstärken die Herausforderungen, mit denen sich die Ausweitung von KI-Datencentern konfrontiert sieht, die bereits durch Projektverzögerungen, Personalmangel, verschärkte Kapitalmärkte und lokaler Widerstand geprägt sind. Apple und Qualcomm haben auch Preiserhöhungen angemeldet, die auf anhaltenden Halbleiterknappheiten zurückzuführen sind und die allgemeine Lieferkettenbelastung im Halbleitersektor unterstreichen.













