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Der Konflikt im Iran hält die Ölpreise auf hohem Niveau, da die geopolitischen Risiken bestehen bleiben

Der Brent-Rohöl steht an der Schwelle von 94 US-Dollar pro Barrel, da die Versorgungsunterbrechungen im Hormuskanal und die Spannungen zwischen den USA und dem Iran die Marktkapazitäten wie strategische Reserven und alternative Lieferwege überwiegen.

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David Chen · Commodities Desk · 23 Aug 2026 · 07:33 · 2 Min. Lesezeit
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Der Konflikt im Iran hält die Ölpreise auf hohem Niveau, da die geopolitischen Risiken bestehen bleiben

Der anhaltende Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran belastet weiterhin die globalen Energiemärkte. Der Hormuskanal, ein wichtiger Durchgangspunkt für den Öltransport, bleibt ein Schwerpunkt von Störungen. Trotz des Versprechens von US-Präsident Donald Trump, die wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Teheran durch eine Kampagne im Stil von „D-Day“ zu verschärfen, einschließlich Sanktionen, die darauf abzielen, Iran von Verbündeten wie China zu isolieren, bleibt echter Fortschritt bei einer Entspannung des Konflikts noch immer schwer zu erreichen.

Die Verhandlungsprozesse zur Beendigung des Konflikts haben sich nicht materialisiert, wie Trump diese Woche bestätigte, und verzögern noch einmal die Perspektiven für einen dauerhaften Frieden oder die Wiedereröffnung der Hormus-Straße. Während die US-Regierung betont, dass die Wasserstraße weiterhin funktionsfähig ist, bleiben die Schiffstransporte durch die Straße kontinuierlich unter den Vorkriegsniveaus. Im Gegensatz zu Saudi-Arabien oder den Vereinigten Emiraten haben die meisten Golfexporteure keine viable Alternativen für die Umleitung von Öltransporten, wodurch etwa ein Viertel der weltweiten Seeschifffahrtsexports anfällig für Störungen ist.

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Die Brent-Rohölpreise bewegen sich seit Anfang August stetig nach oben und erreichten etwa 94 USD pro Barrel – ein Level, das etwa 20 USD höher liegt als die Preise vor dem Krieg. Die Rally zeigt anhaltende geopolitische Risikoprämien, während Marktanalysten bemerken, dass breitere wirtschaftliche Puffer einen Teil des Einflusses ausgleichen. Freigaben der strategischen Erdölvorrats aus wichtigen Konsumentenländern, darunter China und die USA, haben die Nachfrage auf dem globalen Markt temporär gedämpft. Die Importe von Rohöl durch China sind beispielsweise auf die Niveaus zurückgefallen, die zuletzt 2016 festgestellt wurden. Dies, argumentieren die Analysten, hatte einen weit stärkeren Einfluss als die koordinierten Forderungsfreigaben der IEA.

Wissenschaftler warnen jedoch, dass die Brent-Preise möglicherweise nicht alle Auswirkungen auf die Energiemärkte widerspiegeln. Thomas Puls, Ökonom des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Deutschland, weist auf ein strukturelles Ungleichgewicht hin: Engpässe an Raffinierkapazitäten sind heute eine dringendere Einschränkung als die Verfügbarkeit von Rohöl. Puls macht Diesel- und Benzinpreise als klarere Indikatoren für die Marktbelastung auf. Die europäischen Diesel-Futures wurden fünf Tage in Folge über dem Niveau von 1 € pro Liter gehandelt – eine Schwelle, die zuletzt 2022 nach der Invasion Russlands in die Ukraine durchbrochen wurde –, was darauf hinweist, dass Raffinerien trotz reichlich verfügbaren Rohöls Schwierigkeiten haben, den Nachfrageausstoß zu decken.

In der Schweiz stiegen die Einzelhandelspreise für Kraftstoffe ebenfalls in Einklang mit den globalen Trends. Benzin 95 ohne Schadstoffbeimischung lag erstmals seit fast vier Jahren durchschnittlich bei 2,00 Franken pro Liter, Diesel stieg um fünf Cent auf 2,27 Franken pro Liter, wie der Touring Club Schweiz (TCS) mitteilt. Obwohl diese Werte unter den Spitzen aus dem Jahr 2022 liegen – Benzin hatte damals sein Maximum bei 2,31 Franken und Diesel bei 2,40 Franken erreicht – erwartet der TCS, dass die Preise kurzfristig aufgrund anhaltender geopolitischer Risiken, eingeschränkter Raffineriekapazitäten und logistischer Engpässe erhöht bleiben werden.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
David Chen
Commodities Desk

David reports on energy, metals and agricultural markets, tracking how supply signals and safe-haven demand move prices across the commodities complex.

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