Die Aktien von Novo Nordisk sanken am Dienstag um 2,4 % auf 297,8 dänische Kronen und erhöhten damit die Verluste vom Anfang des Monats, nachdem Deutsche Bank die Aktie auf "Sell" herabgestuft und ihr Kursziel deutlich gesenkt hatte.
Die Absenkung, die von der Analysekraft Emmanuel Papadakis vorgenommen wurde, beruht auf materieller Unsicherheit vor dem Kapitalmarkttag von Novo Nordisk und folgte den gemischten Ergebnissen des zweiten Quartals, die am 4. August publiziert wurden. Während das Management seine Gesamtjahreseinschätzung angehoben hat, konzentrierten sich die Anleger auf eine etwas schwächere als erwartet eingeschlagene Eskalationskurve für die Übergewichtsbehandlung Wegovy, was zum Verkaufsdruck beitrug. Der Produktportfolio des Unternehmens stand nach dem Misserfolg des kardiovaskulären Tests mit Ziltivekimab vor weiteren Hindernissen, was das Stimmungsbild weiter beängstigte.
Die Deutsche Bank reduzierte ihr Kursziel von 290 auf 265 Kronen und brachte damit ihre Bewertung in Einklang mit der Bewertung von Berenberg, das Novo Nordisk am 12. August auf Hold herabgestuft hatte. Durch diese Massnahme änderte sich das Sellside-Konsens von fünf Buy, achtzehn Hold und zwei Sell-Bewertungen. Aktienrückkäufe gaben nur begrenzte Unterstützung inmitten des umfassenden Rückgangs.
Die Wettbewerbsbedrohungen wurden verstärkt, nachdem Eli Lilly im August die erste europäische regulatorische Zulassung für eine orale Gewichtsreduzierungsbehandlung erhielt, wodurch die Dominanz von Novo Nordisk auf dem Markt der GLP-1-Fettstoffwechselhemmstoffe in Frage gestellt wurde. Die Zulassung unterstreicht die zunehmende Rivalität im Sektor, in dem orale Pharmakonzentrate zunehmend die schädlicheren injizierbaren Therapiemöglichkeiten ersetzen.
Die breiteren US-Aktienindizes verzeichneten moderate Gewinne, wobei sich der S&P 500 und der Nasdaq höher befanden, obwohl die unterdurchschnittliche Performance von Novo Nordisk im Gegensatz zum allgemeinen Markttrend stand.













