Norwegen wird der Ukraine im Jahr 2027 mehr als 85 Milliarden norwegische Kronen (9,2 Milliarden US-Dollar) an finanzieller Unterstützung zukommen lassen, die dem für 2026 bereitgestellten Betrag entspricht. Die Ankündigung erfolgt, da der von Moskau initiierte Konflikt auf sein vier-und-halbes-Jahrs-Jahr entgegen kommt.
Die Mittel werden sowohl für militärische als auch für humanitäre Ausgaben eingesetzt, so norwegische Beamte. Ministerpräsident Jonas Gahr Støre betonte den strategischen Grundsatz hinter der Verpflichtung und sagte, dass die Unterstützung und der Wiederaufbau der Ukraine nicht nur eine Hilfe ist, sondern eine Investition in die Sicherheit Europas.
Diese Zusage stellt eine Fortsetzung des Gesprächs zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Støre am 24. Februar 2026 in Kiew dar. Die Entscheidung Oslos, sein finanzielle Engagement aufrechtzuerhalten, steht im Einklang mit den umfassenden europäischen Bemühungen, die Ukraine inmitten der anhaltenden Gewalt zu unterstützen.
Der Russische Präsident Wladimir Putin ging auf die jüngsten ukrainischen Angriffe auf russische Wirtschaftsziele ein und warnte davor, dass Kiew eine "Pandora-Schachtel" geöffnet habe und dass Moskau gegen die "sensibelsten Wirtschaftszweige" der Ukraine Vergeltung würde. Diese Äußerungen wurden am 22. August 2026 veröffentlicht, einen Tag vor der Ankündigung Norwegens.












