MT Højgaard meldete einen Verlust im zweiten Quartal, nachdem eine Abschreibung in Höhe von 175 Millionen DKK auf ihre Gemeinschaftsgesellschaft für den Nordhavn-Tunnel gebucht wurde. Dadurch fiel das operative Ergebnis auf minus 77 Millionen DKK aus dem Vorjahresergebnis von 100 Millionen DKK.
Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 6 % auf 2,51 Milliarden DKK, während das Nettoverlust im ersten Halbjahr 2026 auf 24 Millionen DKK gestiegen ist von 126 Millionen DKK im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die EBIT-Marge des Konzerns sank auf -3,1 %, was auf die schwächeren Ergebnisse in den Kerngeschäften zurückzuführen ist.
Die Wertminderung ergibt sich aus Herausforderungen beim Projekt Nordhavn Tunnel, einem Joint Venture mit Partnern wie der dänischen Verteidigung und Metroselskabet. MT Højgaards Anteil an den Verlusten aus verbundenen Unternehmen und Joint Ventures belief sich auf 173 Millionen DKK gegenüber 36 Millionen DKK im Vergleichsjahr und verdoppelte den Druck auf die Profitabilität.
Die Leistungsdifferenz zwischen den Segmenten war erheblich: MT Højgaard Danmark, das 64 % der Einnahmen im 2. Quartal ausmachte, verzeichnete stabile Umsätze in Höhe von 1,61 Mrd. DKK, aber einen operativen Verlust von 68 Mio. DKK, gegenüber einem Ergebnis von 86 Mio. DKK im Vorjahresquartal. Enemærke & Petersen legte einen Verlust von 5 Mio. DKK bei Einnahmen von 915 Mio. DKK vor, ein Rückgang von 11 %.
Die Auftragseingänge beliefen sich für das Quartal auf 2,0 Mrd. DKK, was einem Rückgang von 21% gegenüber dem 2. Quartal 2025 entspricht, während das Auftragsportfolio des Konzerns Ende Juni auf 24,7 Mrd. DKK stieg, gegenüber 23,1 Mrd. DKK im Vorjahr. Die im 2. Quartal gesicherten nicht verbindlichen Aufträge beliefen sich auf 784 Mio. DKK, darunter ein Turnkey-Vertrag von 450 Mio. DKK für die Gepäckfabrik East des Flughafens Kopenhagen.
CEO Rasmus Untidt betonte die Profitabilität als Priorität für Enemærke & Petersen, während CFO Dennis Nørgaard bemerkte, dass die Prognose für 2026 davon ausgeht, dass Mittel aus einem geplanten Grundstücksverkauf erzielt werden. Falls diese Transaktion nicht zustande kommt, könnte die Prognose eine Überarbeitung erfordern, so Nørgaard.
Für das gesamte Jahr erwartet MT Højgaard Verkaufszuflüsse in Höhe von 10,0 bis 10,5 Mrd. DKK und einen operativen Gewinn von 225 bis 275 Mio. DKK, wobei die Bestellungsdeckung am 30. Juni bei 91% lag.













